24h Dubai: Doppelsieg für Porsche
Triumph für Herberth Motorsport

Herberth Motorsport (Porsche) hat den Gesamtsieg beim 24h-Rennen von Dubai erzielt. Manthey-Racing brachte die Zuffenhausener zum Doppelsieg.
Bild: 24H Series
- Sönke Brederlow
Porsche hat das erste große GT3-Kräftemessen des Jahres für sich entschieden: Beim 24-Stunden-Rennen in Dubai triumphierte Herberth Motorsport vor den Markenkollegen von Manthey-Racing. Daniel Allemann, Ralf Bohn, Robert Renauer und Alfred Renauer sowie Porsche-LMP1-Fahrer Brendon Hartley überzeugten beim Marathon in der Wüste mit einer fehlerfreien Leistung und brachten ihren Porsche 911 GT3 R zum Sieg. "Ein fantastisches Ergebnis", jubelte Robert Renauer. "Wir sind sehr zufrieden."
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Auch Titelverteidiger Audi war in Dubai ohne Chance auf den Sieg. Der beste Audi R8 LMS von Optimum Motorsport landete auf der vierten Position. Ein Defekt an der Lenkung verhinderte den Angriff auf die Podiumsplatzierungen. Dennoch hatte Audi auch Grund zur Freude: Beim ersten Einsatz des neuen Audi RS3 LMS in der TCR-Klasse feierte Kundenteam Cadspeed Racing auf Anhieb den Sieg.
Geheimfavorit Lamborghin konnte zu Beginn des Rennen zwar in der Spitzengruppe mitmischen, musste jedoch alle Sieghoffnungen nach Zwischenfällen vorzeitig begraben. Der ehemalige Formel-1-Pilot Robert Kubica kam ebenfalls nicht ins Ziel. Der Porsche 911 GT3 R des Polen, der gemeinsam mit Robert Lukas, Marcin Jedlinski, Wolf Henzler und Santiago Creel für Förch Racing am Start war, musste bereits in der ersten Rennhälfte abgestellt werden. "Leider mussten wir nach mehreren Defekten und Boxenstopps vorzeitig aufhören", so Kubica. "Vielen Dank an das Team und die Fans für die Unterstützung!"
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