Toyota hat die 24 Stunden von Le Mans auch in diesem Jahr wieder dominiert. Der japanische Automobilhersteller holte bei der 90. Ausgabe des legendären Rennens an der Sarthe den fünften Erfolg in Serie. Ein historischer Erfolg: Bislang gelangen lediglich Ferrari, Porsche und Audi mindestens fünf Siege in Folge.
Am Steuer des siegreichen Toyota saßen der Schweizer Sebastien Buemi, der Japaner Ryo Hirakawa und der Neuseeländer Brendon Hartley. Das Trio verwies dabei den Toyota von Titelverteidiger Mike Conway, Kamui und Jose Maria Lopez auf den zweiten Platz.
Für den Schweizer Ex-Formel-1-Piloten Buemi ist es der vierte Triumph in Le Mans, Ex-F1-Star Hartley jubelt zum dritten Mal. Rookie Hirakawa gewann erstmals im ersten Anlauf.
Für Sophia Flörsch lief es nicht optimal.

Nicht optimal lief es für Sophia Flörsch. Die 21-Jährige musste ihren LMP2-Prototypen gleich nach dem Start an die Box steuern, um das Getriebe zu wechseln. „Leider ein Trauerspiel“, sagte sie über den Vorfall bei Nitro: „Wenn ein Sensor kaputt ist, noch bevor die Ampeln bei einem 24-Stunden-Rennen auf grün schalten, ist das alles andere als schön.“
Mit fünf Runden Rückstand schon zu Beginn schaffte es ihr Team Algarve Pro am Ende auf Rang 20 in der LMP2-Kategorie.
Das LMP2-Favoritenteam WRT um René Rast musste nach einem Unfall von Robin Frijns aufgeben. Allerdings verlor man schon am Start alle Siegchancen, als Rast mit einem Gegner kollidierte und eine 1-Minuten-Boxenstopp-Strafe bekam.
Insgesamt waren 62 Rennwagen am Start, unter den Fahrern war auch Hollywood-Schauspieler Michael Fassbender. Acht Autos beendeten das Rennen nicht, es gab jedoch keine schlimmeren Unfälle.
Porsche hat seine Gesamtbilanz bei den 24 Stunden von Le Mans mit einem Triumph in der GTE-Pro-Kategorie weiter ausgebaut.

Porsche hat indes seine Gesamtbilanz bei den 24 Stunden von Le Mans mit einem Triumph in der GTE-Pro-Kategorie weiter ausgebaut. Gianmaria Bruni (Italien), Richard Lietz (Österreich) und der Franzose Frédéric Makowiecki gewannen die GTE Pro-Wertung am Steuer des Porsche 911 RSR mit der Startnummer 91.
Le-Mans-Rekordsieger Porsche bereicherte damit seine Erfolgsstatistik auf der traditionsreichen 13,626 Kilometer langen Strecke. Die Stuttgarter sind mit 19 Gesamterfolgen und insgesamt 109 Klassensiegen in der fast 100-jährigen Geschichte des berühmtesten Langstrecken-Rennens der Welt unangefochten an der Spitze.

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ABMS