24h Le Mans: Porsche siegt erneut
Drama um Toyota nach 383 Runden

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Bis kurz vor Ende sieht Toyota in Le Mans wie der sichere Sieger aus. Dann verhilft ein Defekt Titelverteidiger Porsche doch noch zum nächsten Triumph.
Bild: Picture-Alliance
Titelverteidiger Porsche hat beim 24-Stunden-Klassiker von Le Mans nach einem Technik-Drama beim Rivalen Toyota zum 18. Mal triumphiert. Der scheinbar schon geschlagene Rekordsieger konnte beim legendären PS-Marathon am Sonntag vor 263.500 Zuschauern doch noch jubeln, als der Japaner Kazuki Nakajima in der vorletzten Runde den führende Toyota wegen eines Defekts auf der Zielgerade abstellen musste. „Ich hatte schon nicht mehr dran geglaubt“, gestand Porsche-Pilot Marc Lieb.

Überschwänglicher Jubel bei den Siegern am Podium

Bitterer geht es nicht: Toyota war nah dran am Sieg
Dabei hatte sich Porsche wie auch die Konzernschwester Audi vorab selbst geschwächt. Wegen des VW-Abgasskandals brachten beide Hersteller aus Kostengründen nur zwei statt drei Autos in der Spitzenklasse der Prototypen zum Einsatz. Zudem musste Porsche auf die Dienste von Vorjahressieger Nico Hülkenberg verzichten, der diesmal beim Formel-1-Rennen in Baku gefordert war. Doch am Ende holte sich auch diesmal ein Porsche-Trio den Riesenpokal. (dpa)
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