24h Nürburgring
24 Stunden HÖLLENFAHRT

Zum 49. Mal finden die 24 Stunden auf dem Nürburgring statt. GT3-Boliden und Rennzwerge kämpfen um Ruhm, Ehre und Klassensiege. Wer stürzt BMW?
Bild: Gruppe C Photography
- Sönke Brederlow
- Bianca Garloff
Zum zweiten mal in Folge findet das legendäre 24h-Rennen auf dem Nürburgring mit nur wenigen Zuschauern statt. Auf die Vollgas-Party des Jahres müssen Rennfans aber nicht verzichten: Insgesamt 125 Fahrzeuge sind bei der 49. Auflage des Klassikers am Start – vom leistungsstarken Porsche 911 bis zum Dacia Logan.
Alle jagen BMW, den erfolgreichsten Hersteller in der Eifel: Im vergangenen Jahr feierte die Marke den 20. Erfolg. Rowe Racing schickte den BMW M6 GT3 (4,4-Liter-V8-Biturbo, 530 PS) ins Rennen, der von Nick Catsburg, Alexander Sims und Nick Yelloly pilotiert wurde. Den Triumph will BMW wiederholen. Doch die Konkurrenz hält dagegen.

Zum 49. Mal finden die 24 Stunden auf dem Nürburgring statt.
Bild: Gruppe C Photography
Mercedes konnte den Klassiker erst zweimal gewinnen und hielt sich mit dem AMG GT3 (6,2-l-V8, bis 540 PS) auch in diesem Jahr noch zurück. Teams wie Get-Speed oder Haupt Racing warten noch auf Top-Ergebnisse. Das gilt auch für die Exoten im Feld. Lamborghini Huracán GT3 (5,2-l-V10, 522 PS) und Ferrari 488 GT3 (3,9-l-V8-Biturbo, 530 PS) gelten als Außenseiter, ebenso wie der SCG004C (6,2-l-V8, 526 PS) der Scuderia Cameron Glickenhaus.
Auch in den kleinen Klassen wird um die Siege gekämpft. Rund 500 Fahrer sind am Start. Doch eine Frage bleibt: Wer stößt BMW vom Thron?
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