24h Nürburgring: Hyundai, Engstler, WTCR
Die Engstler-Formel: 24h + 2

Ein 24h-Rennen ist Luca Engstler noch nicht genug. Er startet parallel im Tourenwagen-Weltcup. So funktioniert sein Doppelprogramm
Bild: Gruppe C Photography
- Michael Zeitler
Wann haben sie das letzte Mal 24 Stunden durchgemacht? Und waren dabei hochkonzentriert sowie sportlich aktiv? Sie können sich wahrscheinlich vorstellen, wie anstrengend das ist. Vor allem, wenn es sich dabei um ein 24-Stunden-Rennen auf der Mutter aller Strecken handelt, der Nürburgring-Nordschleife.
Doch Luca Engstler (21) ist das noch nicht genug. Er fährt vor dem 24h-Rennen im Rahmenprogramm quasi so nebenbei zwei Läufe im Touren-wagen-Weltcup. „Ich habe viel trainiert und bin körperlich fit“, sieht der Algäuer diesem Doppelprogramm gelassen entgegen. Er weiß, auf was er sich einlässt: Auch 2020 war er in der WTCR und den 24h im Einsatz.

Ein 24h-Rennen ist Luca Engstler noch nicht genug.
Bild: Gruppe C Photography
Der Elantra hat zudem einen nagelneuen Turbomotor verbaut – wenngleich mit derselben Architektur (Zweiliter-Vierzylinder) und derselben Leistung (rund 350 PS). Unabhängig vom Auto ist die Herangehensweise bei beiden Events verschieden. „In der WTCR prügelst du das Auto um den Kurs, nimmst jeden Randstein mit und merkst, dass das dem Auto nicht gut tut, was du da machst. Aber es ist schnell. Beim 24-Stunden-Rennen musst du zwar schnell sein, aber das Auto zudem viel mehr schonen“, vergleicht Engstler.

Auch AUTO BILD-Tester Guido Naumann fährt mit!
Bild: L. Wilgalis
Auch AUTO BILD-Tester Guido Naumann fährt mit! In einem vom Engstler-Team betreuten Hyundai i20 N ist er in der Klasse SP2T am Start. Alle Infos und Zeiten: www.24h-rennen.de
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