24h-Qualirennen Nürburgring
Hyundai: Seriennah ins Ziel

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Der seriennahe Hyundai Veloster kam beim 24h-Qualirennen, das über die Distanz von sechs Stunden ging, auf Rang 23 ins Ziel.
Mit dem Hyundai Veloster Turbo startet Hyundai Motor Deutschland in ein besonderes Projekt: Mit dem seriennahen Coupé möchten sie beim 24h-Rennen am Nürburgring die Zielflagge sehen. Die erste Generalprobe dafür lief beim neu geschaffenen Qualifikationsrennen für den Langstreckenklassiker hervorragend. Während an der Spitze BMW einen Vierfach-Sieg beim ersten 24h-Qualifikatrionsrennen einfuhr, erfüllte eine andere Mannschaft konsequent ihre Zielvorgabe: Der Hyundai Veloster sah als 23. die Zielflagge bei 47 gestarteten Fahrzeugen. „Unser Auto ist phänomenal gelaufen, ganz ohne zu mucken und wir waren noch schneller als im Vorjahr“, freute sich Markus Schrick, Geschäftsführer Hyundai Motor Deutschland. Der Chef greift in diesem besonderen Projekt selbst ins Lenkrad.
Denn es gibt sicher vieles, was Autofahrer mit dem Namen Hyundai verbinden. Sportlichkeit gehörte nicht unbedingt dazu. Das war einer der Gründe, warum Markus Schrick 2012 das Projekt 24-Stunden-Rennen ins Leben rief. „Wir wollten die Marke Hyundai mit mehr Emotionen befeuern“, erklärt der motorsportbegeisterte Manager. „Deshalb engagieren wir uns im Fußball, denn das ist der Deutschen liebstes Kind. Aber gleich danach kommt der Motorsport und das wollen wir uns zunutze machen.“ So legte Hyundai Motor Deutschland von Beginn an zwei Schwerpunkte des Projekts fest: Seriennähe und Zuverlässigkeit! „Wir wollen beweisen, dass man auch mit geringem Aufwand aus einem zuverlässigen Serienauto ein zuverlässiges Rennauto machen kann. Wir werden so zwar sicher nicht die Schnellsten sein, wollen aber zu den beständigen Autos im Feld gehören“, sagt Markus Schrick.

Hyundai war auf dem Nürburgring gut & schnell unterwegs
Den ersten Test für das 24h-Rennen im Juni absolvierte Hyundai jetzt problemlos beim 24h-Qualifikationsrennen. Dabei traf auch das neu formierte Fahrerteam erstmals zusammen. Neben dem motorsporterfahrene Schrick greifen Nordschleifen-Kenner Michael Bohrer, der Finne Rory Penttinen sowie AUTO BILD SPORTSCARS-Testfahrer und Journalist Guido Naumann ins Lenkrad.
„Wir wollen ein gutes Team sein“, erklärt Schrick und freute sich besonders über den Einsatz von Penttinen. „Er hat sich bei uns gemeldet, weil er das Projekt so gut fand und hat sich richtig eingesetzt, um bei uns fahren zu können.“ Jetzt sind noch zwei Rennen in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (26. 4. und 17. 5.) vor dem Saison-Highlight geplant. „Dort wollen wir unseren Hyundai Veloster noch optimieren, damit wir gut gerüstet ins 24h-Rennen gehen können“, sagt Markus Schrick. Danach stehen noch zwei weitere VLN-Einsätze (2. 8. und 13. 9.) an.
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