40 Jahre Motorsport und AUTO BILD
Näher dran war nur der Fahrer

Vom Kart-Talent zum Weltmeister: Seit 40 Jahren begleitet AUTO BILD die deutschen Helden der Formel 1. Wie wir Schumacher, Frentzen, Vettel, Rosberg, Glock und Hülkenberg auch als Sponsor unterstützten.
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Als AUTO BILD vor 40 Jahren in die Startaufstellung rollt, ist Michael Schumacher noch ein Teenager im Kart und die Automobilnation Deutschland auf der Landkarte der Königsklasse ein weißer Fleck. Seinerzeit prägt der damalige Chefvermarkter Bernie Ecclestone den Satz: "Was der Formel 1 fehlt, sind ein Schwarzer, eine Frau, ein Chinese und ein schneller Deutscher."
Gesagt, gefunden: 1989 wird der damals 20-jährige Kerpener AUTO BILD-Förderpilot. In der Formel 3 verdient er sich erste Sporen und ist als Mercedes-Junior auch in den superschnellen Sportwagen aktiv. Am 26. Februar 1990 erscheint die erste große Geschichte: "Das fliegende Klassenzimmer". Ein Gruppe-C-Test im spanischen Jerez mit Karl Wendlinger, Heinz-Harald Frentzen und Schumacher. Drei junge Racer mit Flausen im Kopf und einem Talent, das nur wenige sofort erkennen.

1989 wurde Michael Schumacher als Formel-3-Pilot AUTO BILD-Fahrer und trug stolz unser Logo.
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Die Motorsport-Reporter Ralf Bach und Christoph Schulte treiben das Thema Schumacher medial früh voran. Allein 1990 bringt AUTO BILD 13 Geschichten über den noch unbekannten Deutschen: Homestorys, Interviews, Rennberichte – sogar eine Kolumne. Schon damals zeigt sich der Perfektionist: Schumacher zerlegt jeden Satz bei der Freigabe und hat ein feines Gespür für Wirkung. AUTO BILD berichtet nicht nur über ihn, Schumacher arbeitet aktiv mit. Der spätere Rekordchampion testet Autos und beeindruckt Redakteure und Fotografen mit Präzision und Professionalität. Wenig später stößt ein gewisser Heinz-Harald Frentzen aus Mönchengladbach dazu, wird ebenfalls Mercedes-Junior- und AUTO BILD-Fahrer.
Schumacher macht für AUTO BILD Unmögliches möglich
1994 endet die offizielle Partnerschaft mit Schumacher. Die Formel 1 wird immer kommerzieller, der Kerpener ist mit Benetton auf dem Weg zum ersten WM-Titel, und Exklusiv-Kooperationen sind kaum noch möglich. Die Verbindung bleibt dennoch bestehen. Ob besondere Fotostorys, Jubiläums-Geschichten oder Interviews: Schumacher macht für AUTO BILD Unmögliches möglich.

Bei seinem letzten Rennen 2012 in Brasilien bekommt Schumacher von unserer Formel-1-Reporterin Bianca Garloff den Goldenen Schuh fürs Lebenswerk.
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Am Rande seines letzten Formel-1-Rennens in Brasilien 2012 überreicht ihm unsere Reporterin und spätere Motorsport-Redaktionsleiterin Bianca Garloff den Goldenen Schuh fürs Lebenswerk.
Es ist das letzte Mal, dass unsere Reporter Schumacher sprechen. Nur ein Jahr später reißt ihn sein schwerer Skiunfall aus der Öffentlichkeit. Unsere Redaktion schließt sich den Genesungswünschen der ganzen Welt an.
Die neue deutsche Welle
So endet eine Ära, doch Schumis Erben geben in der neuen deutschen Welle längst Vollgas – wieder mit Support von der mittlerweile neu gegründeten Zeitschrift AUTO BILD MOTORSPORT. Da ist zunächst ein Junge aus Heppenheim mit Zahnspange, trockenen Antworten und einem Ehrgeiz, der früh auffällt: Sebastian Vettel. Bereits 2001 erscheint die erste Mini-Story über den Kart-Champion. In unserer "Nachwuchsaktion" gewinnt er in der Formel BMW Rennen am Fließband und verdient sich 9650 Euro Preisgeld, für das er sich später persönlich in der Hamburger Redaktion bedankt.

Mit AUTO BILD MOTORSPORT im Cockpit: Nico Rosberg stieg 2006 mit Williams in die Formel 1 ein und war parallel unser Kolumnist.
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Vettel bleibt nahbar, auch als er zum Star wird. Selbst als der Toro-Rosso-Pilot nach seinem ersten Sieg in Monza 2008 von Teamchef Franz Tost ein Interviewverbot erhält, um vom ersten großen Erfolg und den medialen Randerscheinungen nicht abgelenkt zu werden, spricht er trotzdem exklusiv mit uns – allerdings nur mit Mimik und Gestik.
Vom Talent zum Weltmeister
Später, als Red-Bull-Weltmeister, gehört er zu den Gesichtern einer Generation, die Deutschland erneut ins Zentrum der Formel 1 rückt. AUTO BILD bleibt natürlich bis zum Karriereende in seinem Windschatten, sei es beim Karttraining oder bei Mitfahrten im Serien-Ferrari.

Auch Sebastian Vettel wurde von AUTO BILD unterstützt und ließ uns sogar am Lernstress teilhaben.
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Parallel wächst ein zweites Talent heran, das früh deutlich macht, nicht im Schatten stehen zu wollen: Nico Rosberg. "Ich bin Nico, nicht Keke", will er gleich in seinem ersten Interview von Vergleichen mit dem Weltmeister-Papa nichts wissen. Wir titeln danach: "Der nächste kecke Rosberg." AUTO BILD begleitet seinen Weg vom Formel-BMW-Piloten über den GP2-Champion bis zum Formel-1-Stammfahrer. Auch Rosberg trägt unser Logo, schreibt Kolumnen und gibt exklusive Einblicke. So zerlegt er für uns sein GP2-Meisterauto und nutzt AUTO BILD 2006 als Plattform, um die Formel 1 zu erklären – lange bevor er selbst Weltmeister wird.
Die Breite des deutschen Fahrerfelds
Auch jenseits der großen Namen bleibt die Verbindung eng. Timo Glock startet seine "journalistische" Karriere ebenfalls als AUTO BILD-Nachwuchspilot, schreibt Kolumnen auf seinem Formel-1-Jordan und erfährt von seinen ersten Punkten in Kanada 2004 (nach Disqualifikation einiger Konkurrenten) im Telefonat von unseren Reportern.

Nico Hülkenberg entdeckten die AUTO BILD MOTORSPORT-Scouts bereits als Brillenträger im Kart.
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Alle drei haben ihre Karrieren als Rennfahrer mittlerweile beendet. Immer noch am Start in der Formel 1 ist Nico Hülkenberg. Mittlerweile als Audi-Werkspilot der einzig übrig gebliebene Deutsche in der Formel 1, gewinnt er als Teenager die Speed Academy der Deutschen Post, die wir als Medienpartner intensiv begleiten.
Er zeigt uns seine "Studentenwohnung" als Williams-Pilot in Oxford, nimmt uns mit in den Simulator und rundet eine Generation deutscher Fahrer ab, die AUTO BILD vom Kart bis in die Königsklasse begleitet hat.
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