"Ich weiß, dass Fahrer und Team wesentlich besser sind, als die Ergebnisse es darstellen", sagt der Chef der deutschen A1-Truppe Willi Weber zu den Resultaten der ersten zwei Rennen. Das Deutschland-Team will das kommende Wochenende (24. und 25. November 2007) dazu nutzen seine nicht eben weltmeisterliche Form deutlich zu verbessern. Michael Ammermüller soll es richten. Als Nachfolger von Christian Vietoris – "Der soll sich voll auf seine Aufgaben in der Formel-3-Euroserie konzentrieren", sagt Weber – übernimmt der 21-jährige Fahrer aus Pocking bis auf weiteres das Steuer des schwarz-rot-goldenen Lola-Zytec. Obwohl Ammermüller nur einmal sein Einsatz-Auto testen konnte, und das war im August 2006, lieferte er im zweiten freien Training von Sepang/ Malaysia eine gute Vorstellung ab. Mit 1,182 Sekunden Rückstand auf den Briten Oliver Jarvis, dem Sieger von Zandvoort, belegte Ammermüller einen respektablen sechsten Platz, obwohl ihm am Vormittag die Trainingseinheit in der Rookie-Session wegen eines Elektronik-Schadens nicht gegönnt war. Die Strecke von Sepang, die für Ammermüller Neuland war, scheint ihm entgegen zu kommen: "Das ist ein wirklich interessanter Kurs. Die überwiegend schnellen Kurven machen mir viel Spaß und ich bin schon gespannt auf die beiden Rennen auf dieser Strecke", sagte er nach dem zweiten Trainingsumlauf. Nun ist es an ihm, das Unternehmen Titelverteidigung voran zu bringen.

Ergebnis des zweiten freien Trainings