A1 GP: Saisonvorschau
Auftrag: Pokal verteidigen

Deutschland ist amtierender Champion in der Länderserie A1 GP. Nationalfahrer Christian Vietoris übernimmt den Job als Titelverteidiger. Und was Sie sonst noch alles zum Saisonauftakt wissen müssen.
- Sven-Jörg Buslau
Für Deutschlands Nationalcoach Willi Weber (65) ist die Sache klar: "Die Ansprüche an uns als Titelträger sind hoch. Unser Ziel ist es, diesen Erwartungen gerecht zu werden." Dafür schickt er Christian Vietoris (18) ins Rennen der Nationenserie A1 GP. Der Saisonauftakt steigt in Zandvoort (NL, 30. September 2007). Dann hofft Weber, erstmals Sponsoren auf dem deutschen Auto präsentieren zu können. "Die erste Saison 2005/06 war sportlich wie marketingtechnisch hart. Die zweite lief schon besser. Und jetzt arbeiten wir hart daran, dass wir zum Auftakt Werbepartner haben. Immerhin ist die A1 eine globale Spielwiese", lockt Weber. 22 Nationenteams fahren 22 Rennen in zehn Ländern auf fünf Kontinenten. Ein Sprint (ca. 30 Min.) und ein Hauptrennen (ca. 70 Min.) stehen pro Event an. An jedem Rennwochenende werden jeweils eine Million US-Dollar (ca. 725 000 Euro) Preisgeld ausgelobt. Erstmals werden die V8-Motoren dabei von einem Biokraftstoff-Mix angetrieben. Ohne jeden Leistungsverlust – versprechen die Organisatoren.
Die Favoriten

Das neue Reglement
Nun werden auch die erfolgreichen Teams im Sprintrennen (ca. 30 Minuten) belohnt: mehr Punkte für die Top 10. Nun gibt es 15 Zähler für den Sieg, für Platz 10 noch einen Punkt – die gleiche Verteilung wie im Hauptrennen (ca. 70 Minuten). Ergo dürften die Teams auch im Sprint mehr riskieren. Im Hauptrennen muss nun auch zweimal gestoppt werden. Aber nur in einem jeweils vorgegebenen Zeitfenster.
Die teilnehmenden Nationen und ihre Fahrer in Zandvoort
Der Rennkalender
Das A1-Auto vs. Ferrari F2007
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