Erstaunlich, wie verschieden diese auf den ers­ten Blick fast baugleich wir­kenden Rennsemmeln tat-sächlich sind. Beginnen wir mit dem Benziner, einem alten Be­kannten: eine Knallerbse der ganz alten Schule, mit 21 Jahre alter Panda-Technikbasis. Dreh-Zünd­schlüssel, Türöffner wie im Oldti­mer, Alu-Schaltknauf im Stile von Viper und Co, der heiß werden kann. Die Sitzflächen fallen kleiner aus als im neuen Elektro-Pendant, auch mit weniger Rückenunter­stützung. Für Sportzwecke ist die Sitzposition zu hoch.
Gebrauchtwagensuche Abarth
Abarth 600e Turismo*54kWh*Sabelt*Alcon Bremsen*
36.790 €
Abarth 600e Turismo*54kWh*Sabelt*Alcon Bremsen*
90 km
175 KW (238 PS)
08/2026
Zum Angebot
Abarth 600e e 174 kW Turismo , PDC, Apple Car Play
36.940 €
Abarth 600e e 174 kW Turismo , PDC, Apple Car Play
99 km
174 KW (237 PS)
07/2026
Zum Angebot
Abarth 600e e 174 kW Turismo , PDC hinten, Apple Car Pl
35.990 €
Abarth 600e e 174 kW Turismo , PDC hinten, Apple Car Pl
1.500 km
174 KW (237 PS)
07/2026
Zum Angebot
Abarth 600e Scorpionissima Automatik *Navi*Sound*SHZ
41.980 €
Abarth 600e Scorpionissima Automatik *Navi*Sound*SHZ
6.000 km
174 KW (237 PS)
05/2026
Zum Angebot
Abarth 600e Turismo 280 Automatik Navi CarPlay Keyless
39.980 €
Abarth 600e Turismo 280 Automatik Navi CarPlay Keyless
2.500 km
207 KW (281 PS)
05/2026
Zum Angebot
Abarth 600e e 207 kW Turismo
41.950 €
Abarth 600e e 207 kW Turismo
10 km
207 KW (281 PS)
05/2026
Zum Angebot
Abarth 600e Turismo 175 kW 240 PS
41.950 €
Abarth 600e Turismo 175 kW 240 PS
10 km
175 KW (238 PS)
05/2026
Zum Angebot
Abarth 600e Turismo
44.990 €
Abarth 600e Turismo
5.000 km
174 KW (237 PS)
04/2026
Zum Angebot
Abarth 600 e (365) 207 kW Scorpionissima
44.550,01 €
Abarth 600 e (365) 207 kW Scorpionissima
10 km
207 KW (281 PS)
04/2026
Zum Angebot
Abarth 500e Elektro 156 Automatik *Navi*Sound*Alu
30.980 €
Abarth 500e Elektro 156 Automatik *Navi*Sound*Alu
2.500 km
114 KW (155 PS)
01/2026
Zum Angebot
Alle Abarth gebraucht

In Kooperation mit

In Kooperation mit mobile.de
Autobewertung
ANZEIGE

Wie viel ist mein Auto wert? Kostenlose Autobewertung

Ein Service von

Ein Service von Carwow
Wer die Skorpion-Taste in der Mittelkonsole drückt, bekommt Druck auf die Ohren wie in Wa­cken. Der an die Abarth-Giftzwer­ge der 1960er gemahnende Brat­zelsound aus vier Rohren lässt sich durch erneuten Druck auf das Spinnentier mildern, bleibt aber ein Risiko für den Nachbarschafts­frieden. Die von uns gefahrene Rolldachversion fühlt sich bei Dauerregen innen immer leicht feucht an, ist innen schlecht be­leuchtet, und der Wind macht sich ab 120 km/h akustisch bemerkbar.
Abarth 500e
Da schenken sich Stromer und Benziner nichts: Bordsteinkratzer-Gefahr!
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

Klassisch oder doch vollelektrisch?

Leider fällt die Fahrwerkshärte so übertrieben aus wie der Druck auf den Ohren: Sie lässt den 595 durch die Lande springen wie eine Flipperkugel und in jeden Frost­aufbruch fallen. Erstaunlich gut: der Geradeauslauf bei höherem Tempo. Die Nickbewegungen we­gen des kurzen Radstands nerven aber. Beim Umstieg auf den Stromer mit seiner neuen Platt­form spürt der Fahrer sofort, dass er ein völlig anderes Auto bewegt. Das Fahrwerk ist kompromissbe­reiter und weniger nervös, allein schon durch den 22 mm längeren Radstand. Trotz 370 kg Mehrge­wicht schiebt der Stromer in schnellen Kurven weit weniger über die Vorderräder. Ergonomisch ist der 500e gelungener: al­les viel symmetrischer, das Lenk­rad steht weniger flach. Wo sonst ein Endtopf sitzt, findet sich beim 500e ein wasserdichter Lautspre­cher – Rallyesound aus der Tube.
Abarth 595
Sportliche Details werten das bekannte 500er-Cockpit gekonnt auf.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Trotz seines Preises bietet der E-Abarth kein Thermo-Manage­ment. Warmgefahren haben wir den 42-kWh-Akku am Schnelllader von 5 auf 80 Prozent in 26 Minuten geladen. Wegen der treppenför­migen Ladekurve wird die Strom­aufnahme darüber hinaus zäh. An der 11-kW-Wallbox dauert’s vier­einhalb Stunden bis 100 Prozent.
Abarth 500e Abarth 595
Kein Zweifel: Beim Benziner gibt's mehr Sport zu erträglicheren Kosten.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Bei sportlicher Fahrweise auf der Autobahn (was hier maximal 155 km/h heißt) haben wir den Akku nach 120 km geleert. Im "Track"-Modus entfallen Rekupe­ration und Ein-Pedal-Fahren. Nach fünf Runden Nordschleife wäre wieder Laden angesagt.

Fazit

Das konsequentere Sportgerät ist der Benziner, das im Alltag angenehmere Auto ist der Stromer – wenn man mit dessen geringer Reichweite klarkommt. Das schwache Preis-Reichweite-Verhältnis dürfte der Elektroversion, obwohl das run­dere und modernere Auto, eine gewisse Exklusivität sichern.