Erstaunlich, wie verschieden diese auf den ers­ten Blick fast baugleich wir­kenden Rennsemmeln tat-sächlich sind. Beginnen wir mit dem Benziner, einem alten Be­kannten: eine Knallerbse der ganz alten Schule, mit 21 Jahre alter Panda-Technikbasis. Dreh-Zünd­schlüssel, Türöffner wie im Oldti­mer, Alu-Schaltknauf im Stile von Viper und Co, der heiß werden kann. Die Sitzflächen fallen kleiner aus als im neuen Elektro-Pendant, auch mit weniger Rückenunter­stützung. Für Sportzwecke ist die Sitzposition zu hoch.
Gebrauchtwagensuche Abarth
Abarth 600e Scorpionissima Navi Leder Soundsystem 360 K
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Abarth 600e Scorpionissima Navi Leder Soundsystem 360 K
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Abarth Kodiaq 2.0 TDI DSG Selection  AHK Navi LED Kamer
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Abarth 600e e 174 kW Turismo , PDC, Apple Car Play
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Abarth 600e e 174 kW Turismo , PDC, Apple Car Play
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174 KW (237 PS)
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Abarth 600e e 174 kW Turismo , PDC hinten, Apple Car Pl
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07/2026
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Abarth 124 Spider Abarth Serie 0 Neuzustand 100 Km
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Abarth 500e Cabrio Turismo Alcantara JBL-Sound Navi Ele
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Abarth 600e Turismo 280 Automatik Navi CarPlay Keyless
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Abarth 600e Scorpionissima Automatik *Navi*Sound*SHZ
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05/2026
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Abarth 600e Turismo 175 kW 240 PS
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Abarth 600e Turismo 175 kW 240 PS
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Abarth 600e e 207 kW Turismo
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Abarth 600e e 207 kW Turismo
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* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist www.dat.de.
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Wer die Skorpion-Taste in der Mittelkonsole drückt, bekommt Druck auf die Ohren wie in Wa­cken. Der an die Abarth-Giftzwer­ge der 1960er gemahnende Brat­zelsound aus vier Rohren lässt sich durch erneuten Druck auf das Spinnentier mildern, bleibt aber ein Risiko für den Nachbarschafts­frieden. Die von uns gefahrene Rolldachversion fühlt sich bei Dauerregen innen immer leicht feucht an, ist innen schlecht be­leuchtet, und der Wind macht sich ab 120 km/h akustisch bemerkbar.
Abarth 500e
Da schenken sich Stromer und Benziner nichts: Bordsteinkratzer-Gefahr!
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

Klassisch oder doch vollelektrisch?

Leider fällt die Fahrwerkshärte so übertrieben aus wie der Druck auf den Ohren: Sie lässt den 595 durch die Lande springen wie eine Flipperkugel und in jeden Frost­aufbruch fallen. Erstaunlich gut: der Geradeauslauf bei höherem Tempo. Die Nickbewegungen we­gen des kurzen Radstands nerven aber. Beim Umstieg auf den Stromer mit seiner neuen Platt­form spürt der Fahrer sofort, dass er ein völlig anderes Auto bewegt. Das Fahrwerk ist kompromissbe­reiter und weniger nervös, allein schon durch den 22 mm längeren Radstand. Trotz 370 kg Mehrge­wicht schiebt der Stromer in schnellen Kurven weit weniger über die Vorderräder. Ergonomisch ist der 500e gelungener: al­les viel symmetrischer, das Lenk­rad steht weniger flach. Wo sonst ein Endtopf sitzt, findet sich beim 500e ein wasserdichter Lautspre­cher – Rallyesound aus der Tube.
Abarth 595
Sportliche Details werten das bekannte 500er-Cockpit gekonnt auf.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Trotz seines Preises bietet der E-Abarth kein Thermo-Manage­ment. Warmgefahren haben wir den 42-kWh-Akku am Schnelllader von 5 auf 80 Prozent in 26 Minuten geladen. Wegen der treppenför­migen Ladekurve wird die Strom­aufnahme darüber hinaus zäh. An der 11-kW-Wallbox dauert’s vier­einhalb Stunden bis 100 Prozent.
Abarth 500e Abarth 595
Kein Zweifel: Beim Benziner gibt's mehr Sport zu erträglicheren Kosten.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Bei sportlicher Fahrweise auf der Autobahn (was hier maximal 155 km/h heißt) haben wir den Akku nach 120 km geleert. Im "Track"-Modus entfallen Rekupe­ration und Ein-Pedal-Fahren. Nach fünf Runden Nordschleife wäre wieder Laden angesagt.

Fazit

Das konsequentere Sportgerät ist der Benziner, das im Alltag angenehmere Auto ist der Stromer – wenn man mit dessen geringer Reichweite klarkommt. Das schwache Preis-Reichweite-Verhältnis dürfte der Elektroversion, obwohl das run­dere und modernere Auto, eine gewisse Exklusivität sichern.