Für den DTM-Titel fährt er sogar fremd! Tabellenführer Lucas Auer geht an diesem Wochenende in der Liga der Supersportwagen, dem ADAC GT Masters in Spielberg -(Österreich), an den Start. Dafür tauscht er seinen Mercedes C63 DTM (500 PS/1125 kg) gegen einen Mercedes AMG GT3 (550 PS/1285 kg). Hintergrund: „Da wir zwischen den Rennen nicht testen dürfen, ist Fahrpraxis extrem wichtig – vor allem, da ich noch so viel lernen kann und muss“, sagt Auer SPORT BILD. „In Spielberg fahren wir auch mit der DTM, da ist das GT Masters die perfekte Vorbereitung.“ Möglich macht den Autotausch der Verzicht des GT-Masters-Stammpiloten Stefan Mücke, der bei den 24 Stunden von Le Mans startet. Und: Auers pinkfarbener Sponsor BWT unterstützt auch das Mücke-Team im GT Masters.
Dass sich beide Autos in Sachen Gewicht, Leistung und Abtrieb unterscheiden, ist laut Auer sogar gut: „Beide Autos haben ihre speziellen Eigenschaften, aber als Rennfahrer muss man in der Lage sein, zwischen verschiedenen Fahrzeugen zu wechseln.“
Auer: Extra-Training im Sportwagen
Auer gibt sein Debüt im ADAC GT Masters
Im ADAC GT Masters führt zurzeit das Porsche-Duo Robert Renauer und Sven Müller vom Team Precote Herberth Motorsport. Dahinter liegen mit jeweils sechs Zählern Rückstand die GRT Grasser Racing Team-Piloten Mirko Bortolotti und Ezeqiuel Perez Companc (Lamborghini GT3 Huracan) und die Corvette-Fahrer Daniel Keilwitz und Jules Gounon (Callway Competition).

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Im Rahmen des GT Masters startet auch wieder die ADAC Formel 4. Dort führt in der Meisterschaft Juri Vips (Estland) mit drei Punkten Vorsprung vor Felipe Drugovich (Brasilien). Mit dabei ist auch die ABMS-Nachwuchspilotin Sophia Flörsch. Die Deutsche konnte bei den letzten Rennen am Lausitzring die ersten Zähler einfahren.
Für Lucas Auer geht es eine Woche nach dem Spielberg-Wochenende in der DTM weiter. Vom 16. bis 18. Juni will er seinen 16 Punkte-Vorsprung auf Jamie Green (Audi) in Budapest ausbauen.