ADAC GT Masters: Zandvoort
Start-Ziel-Sieg: Audi triumphiert

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Charles Weerts und Dries Vanthoor sorgen für den zweiten Audi-Triumph beim sechsten Saisonrennen in Zandvoort.
Bild: Gruppe C Photography
Verkehrte Welt im ADAC GT Masters: Weil im von mehreren Gelb- und einer Rotphase gekennzeichneten Qualifying zum sechsten Saisonrennen die Top-Teams der Meisterschaft keine freie Runde fanden, nutzten Cahrles Weerts/Dries Vanthoor die Gunst der Stunde, fuhren auf die Pole Position und im Audi R8 LMS des belgischen Teams WRT anschließend einen souveränen Start-Ziel-Sieg ein.
Vanthoor setzte sich in der ersten Rennhälfte leicht von Verfolger Raffaele Marciello ab. Als er zur Rennmitte den Pflichtboxenstopp absolvierte und an seinen Partner Charles Weerts übergab, betrug sein Vorsprung knapp zwei Sekunden.
"Ich mag die Strecke hier in Zandvoort echt gerne und es ist schön, hier gewonnen zu haben", sagte Sieger Charles Weerts. "Das ganze Wochenende lief mit Platz fünf am Samstag sowie der Pole und dem Sieg sehr gut für uns."

Maximilian Buhk/Raffaele Marciello fuhren am Sonntag in Zandvoort im Mercedes-AMG GT3 des MANN-Filter Team Landgraf auf Rang zwei.
Bild: Gruppe C Photography
Als Dritten gelang Rolf Ineichen und Franck Perera (GRT Grasser Racing Team) im bestplatzierten Lamborghini Huracán GT3 Evo erstmals 2021 der Sprung auf das Podium.
Ihre von Rang drei gestarteten Teamkollegen Mirko Bortolotti und Albert Costa Balboa (31/E, beide GRT Grasser Racing Team) kämpften nach einer leichten Berührung in der Startphase mit Bremsproblemen und retteten mit Rang zehn immerhin noch einen Punkt.
Leidtragende des teilweise chaotischen zweiten Qualifyings waren u. a. die Tabellenführer Mathieu Jaminet/Michael Ammermüller im Porsche GT3 R des Teams SSR Performance. Die zweimaligen Saisonsieger gingen nur von Startplatz 15 ins Rennen, kämpften sich aber beherzt bis in die Punkteränge. In der letzten Runde kollidierte Jaminet beim Kampf um Platz acht allerdings mit einem Audi, drehte sich und blieb im Kiesbett stecken. Null Punkte für das deutsch-französische Duo, das dennoch weiterhin das Gesamtklassement anführt.
Das nächste Rennwochenende des ADAC GT Masters findet vom 6. Bis 8. August auf dem Nürburgring statt.
Ergebnis 2. Rennen ADAC GT Masters Zandvoort
1. Charles Weerts/Dries Vanthoor, Audi R8 LMS GT3 (TEAM WRT)
2. Maximilian Buhk/Raffaele Marciello, Mercedes-AMG GT3 (MANN-FILTER Team LANDGRAF)
3. Rolf Ineichen/Franck Perera, Lamborghini Hurácan GT3 Evo (GRT Grasser Racing Team)
4. Jeffrey Schmidt/Marvin Kirchhöfer, Corvette C7 GT3-R (Callaway Competition)
5. Igor Walilko/Jules Gunon, Mercedes-AMG GT3 (Zakspeed)
6. Kim-Luis Schramm/Dennis Marschall, Audi R8 LMS GT3 (Rutronik Racing)
7. Florian Spengler/Markus Winkelhock, Audi R8 LMS GT3 (Car Collection Motorsport)
8. Luca-Sandro Trefz/Christopher Haase, Audi R8 LMS GT3 (Montaplast by Land Motorsport)
9. Jusuf Owega/ Patric Niederhauser, Audi R8 LMS GT3 (Phoenix Racing)
10. Mirko Bortolotti/Albert Costa Balboa, Lamborghini Hurácan GT3 Evo (GRT Grasser Racing Team)
2. Maximilian Buhk/Raffaele Marciello, Mercedes-AMG GT3 (MANN-FILTER Team LANDGRAF)
3. Rolf Ineichen/Franck Perera, Lamborghini Hurácan GT3 Evo (GRT Grasser Racing Team)
4. Jeffrey Schmidt/Marvin Kirchhöfer, Corvette C7 GT3-R (Callaway Competition)
5. Igor Walilko/Jules Gunon, Mercedes-AMG GT3 (Zakspeed)
6. Kim-Luis Schramm/Dennis Marschall, Audi R8 LMS GT3 (Rutronik Racing)
7. Florian Spengler/Markus Winkelhock, Audi R8 LMS GT3 (Car Collection Motorsport)
8. Luca-Sandro Trefz/Christopher Haase, Audi R8 LMS GT3 (Montaplast by Land Motorsport)
9. Jusuf Owega/ Patric Niederhauser, Audi R8 LMS GT3 (Phoenix Racing)
10. Mirko Bortolotti/Albert Costa Balboa, Lamborghini Hurácan GT3 Evo (GRT Grasser Racing Team)
Gesamtwertung (Fahrer) nach 6 von 14 Rennen
1. Mathieu Jaminet/Michael Ammermüller 82
2. 2.Maximilian Buhk/Raffaele Marciello 75
3. Christopher Mies/Ricardo Feller 69
4. Mirko Bortolotti/Albert Costa Balboa 69
5. 5. Marvin Kirchhöfer/Jeffrey Schmidt 68
2. 2.Maximilian Buhk/Raffaele Marciello 75
3. Christopher Mies/Ricardo Feller 69
4. Mirko Bortolotti/Albert Costa Balboa 69
5. 5. Marvin Kirchhöfer/Jeffrey Schmidt 68
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