Opel wird künftig gemeinsam mit dem ADAC den Rallye-Nachwuchs fördern. Als "Dienstfahrzeug" dient ein Opel Adam, der vom Partner Holzer Motorsport (Bobingen) entwickelt wird und in der fertigen Version 24.900 Euro kosten soll. Er erfüllt alle Bedingungen für die nationale Homologation und hat einen 1,6-Liter-Saugmotor und einer Leistung von zirka 140 PS. Die Spezifikation ist an das FIA-Reglement R2 angelehnt. Der Motor bringt die Kraft (160 Nm bei 4700/min) über ein sequenzielles Fünfganggetriebe auf die Strecke. Der Renn-Adam hat eine Leichtbau-Rohkarosserie mit integrierter Sicherheitsstruktur, einen Unterfahrschutz für Motor und Kraftstoffbehälter, Rennsitze sowie die vorgeschriebene elektrisch auslösende Feuerlöschanlage. Eine hydraulische "Fly-Off"-Handbremse und Brembo-4-Kolben-Bremssättel ergänzen das Paket.
Auf der nationalen Bühne der ADAC Rallye Masters werden die Adam Cup-Fahrzeuge einen separaten Markenpokal ausfahren. Den besten Piloten winken Preisgelder und die Teilnahme an einer nationalen Sichtung. Ab der Saison 2014 greift Stufe zwei des modularen Rallyeprogramms, bei dem der Adam gemäß FIA-R2-Reglement zum Einsatz kommt. Dann leistet ein 1,6-Liter-Turbomotor etwa 190 PS. Für Aufsteiger lässt sich die Adam-Cup-Version auf R2-Standard aufrüsten. Die Besten aus dieser Serie können dann in die Klassen R3 (ab 2014) und R5 (ab 2015/2016) aufrücken, dort dient ein Rallye-Corsa als Renngerät.