Alpina B3 S Coupé: Fahrbericht
Wie wir S lieben

Alpina muss man einfach mögen: Mit dem B3 S Coupé beweist der Kleinserienhersteller ein weiteres Mal, dass sorgsamer Feinschliff eine Menge bewirken kann.
- Ben Arnold
Alpina weigert sich beharrlich, jedem Trend hinterherzuhecheln. Wovon der Kunde profitiert, gehen die Buchloer doch den BMW-Weg von der "Twin Turbo Power" zum "Twin Power Turbo" nicht mit und bleiben stattdessen dem "alten" Doppelmoppel-Aggregat treu. So muss sich der BMW 335i ab sofort mit einem Lader begnügen – während der motorisch eng verwandte Alpina B3 unverändert zwei einsetzt. Darüber hinaus haben die Allgäuer ihren Benziner auf 3er-Basis jetzt um 40 Pferdestärken gestärkt – woher das zusätzliche S im Namen rührt. 400 PS leistet der Reihensechser nun. Und stemmt statt 500 jetzt ein maximales Drehmoment von 540 Newtonmetern. Der Leistungszuwachs resultiert aus einem überarbeiteten Ansaugtrakt, dessen verbreiterte Wege tiefere Atemzüge zulassen.
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Bild: Lena Barthelmeß
Der B3 S enteilt dem Vorgänger

Bild: Lena Barthelmeß
Spaßfaktor Bi-Turbo
Mit 63.300 Euro überbietet es den Vorgänger um 2500 Euro, ein fast 100 PS schwächeres 335i Coupé mit Automatik um 15.000 Euro. Es liegt aber immer noch 3000 Euro unter dem günstigsten BMW M3, den der Alpina beschleunigungstechnisch nicht fürchten muss und dem er in Sachen Endgeschwindigkeit sogar davonfährt. Zudem ist der B3 S im Vergleich zum M3 in deutlich mehr Ausführungen erhältlich: Nicht nur als Coupé, Limousine und Cabrio, sondern auch als Touring. Zudem lassen sich alle Varianten – das Cabrio ausgenommen – mit Allrad kombinieren. Ein verbindendes Element zeichnet natürlich sämtliche Modelle aus: Bi-Turbo.
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