Vor genau zehn Jahren präsentierte AMG das erste "Black Series"-Modell. AUTO BILD zeigt zum runden Jubiläum alle fünf Vertreter des Performance-Labels!
Manuel Iglisch
Es ist ein sonniger Abend, hier auf dem Vorplatz des Mercedes-Benz-Museums. Vor dem Haupteingang bewaffnen sich Handwerker für einen schnellen Notdienst, auf den Bänken sacken Angestellte in einen sichtbar entspannten Feierabend, dazwischen schlendern Markenbegeisterte durch die Szenerie. Die Sonne neigt sich langsam in den Horizont, wirft immer längere Schatten, als plötzlich fünf dunkle Seelen erwachen, aus ihrem Trailer brodeln und sich formieren – bereit, die Finsternis zu begrüßen.
Die schwarze Serie markiert die Spitze der AMG-Sportlichkeit
Fünf Mal schwarze Magie: Hier steht die gesamte Palette der bisherigen "Black Series"-Modelle.
Bild: Ronald Sassen
Ganz vorn der Älteste: kompakt, gedrungen und trotz seiner muskulösen Statur noch halbwegs weltlich geformt. Hinten der Jüngste: radikal sportlich, von Spoilern überwuchert und nicht nur optisch entartet. Dazwischen drei Mutationsstufen in unterschiedlichster Dosierung. Sie alle verkörpern die dunkle Seite Affalterbachs und stehen – obwohl sie Daimlers Dreizack noch immer am Blech tragen – für Fahrdynamik von einem ganz anderen Stern. Fünf Generationen Black Series; möge die Nacht mit uns sein! Dabei keimt der Mythos im Jahre 2006 nicht – wie man vielleicht vermuten könnte – in einer finsteren Kammer unter Affalterbach, sondern in ganz feierlicher Atmosphäre. AMG präsentiert auf der "Ultimate Experience Asia", einem Lifestyle- und Celebrity-Event im Rahmen des Formel-1-Grand-Prix von Malaysia, einen modifizierten SLK 55, der fernöstliche Sportwagenenthusiasten mit reichlich Pistenflair bezirzen soll.
Mit einem Safety Car fing die Geschichte 2004 an
Premierenfahrzeug: Der SLK 55 AMG trug als Erster das Sportlabel der Affalterbacher Fahrzeugschmiede.
Bild: Ronald Sassen
Basis dieser kecken Rennsport-Romanze war das Safety Car der Jahre 2004 und 2005. Der einstige Taktgeber der Formel 1 spendiert geschmiedete 19-Zöller, ein modifiziertes Fahrwerk, größere Bremsen, dazu Sportabgasanlage, passende Vollschalen und allem voran das feste Hardtop, das den SLK kurzerhand von seinen Roadster-Pflichten entbindet. Und siehe da: Der kleine Pistensportler findet den erhofften Anklang, weshalb kurz darauf der auf 35 Stück limitierte SLK Tracksport entsteht. Ohne Beifahrersitz, dafür mit Leichtbau-Türtafeln, Renntank, Feuerlöscher und Hauptstromschaltern innen wie außen. Knackpunkt: Der Tracksport ist für eine private Rennserie in Fernost gedacht, lässt sich dem europäischen TÜV also nicht ohne Weiteres unterschieben. AMG adaptiert den kleinen Renner an das Regelwerk der StVZO – und bringt damit schließlich den ersten Black Series zur Welt. Alle Details zu den Black-Series-Modellen gibt's in der Bildergalerie!
Bildergalerie
Fünf Generationen AMG Black Series
Fazit
von
Manuel Iglisch
Der Mythos der schwarzen Serie markiert nicht nur die größtmögliche Bedrohung, die von Affalterbach in Richtung des Sportwagen-Establishments ausgeht. Er zeigt gleichzeitig auch deren Tragweite, die dabei immer unheimlichere Züge angenommen hat. Nicht auszudenken, wo diese glanzvolle Schwarzmalerei noch hinführen wird.
Fünf Generationen AMG Black Series
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Vor genau zehn Jahren präsentierte AMG 2006 das erste "Black Series"-Modell. Zum runden Jubiläum stellen wir Ihnen die bisherigen Träger des dunklen Labels vor: SLS, SLK, C-Klasse, CLK und SL (von links).
Bild: Ronald Sassen
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Mit einem Zwischenschritt über den SLK Tracksport wurde 2006 aus dem Formel-1-Safety-Car der Jahre 2004 und 2005, einem modifizierten SLK 55 AMG, der erste Black Series. Und hey! Allzu viel hat er sich auf dem Weg zur Straße nun wirklich nicht nehmen lassen.
Bild: L. Barthelmeß
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Nach wie vor ragt ein festes Kohlefaserdach über die knappe Roadsterlinie, nach wie vor spannen sich ausgestellte Kotflügel über eine verbreiterte Spur, nach wie vor rotieren geschmiedete 19-Zoll-Alus darunter.
Bild: Ronald Sassen
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Der Körper sackt in schwer Entflammbares, die Hände greifen Leder und Alcantara. Über einem der schwarze Dachhimmel, ...
Bild: Ronald Sassen
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... neben einem die gebackenen Türtafeln, ...
Bild: Ronald Sassen
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... vor einem das großartige Haubenpanorama, ...
Bild: Ronald Sassen
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... unter dem ein auf 400 PS und 520 Newtonmeter erstarkter 5,5-Liter-V8 sein Unwesen treibt.
Bild: Ronald Sassen
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Zu seiner Einführung wirkt er derart aufs Äußerste zugespitzt, dass man ihm prompt das komplette Porsche-Geschwader auf den Hals hetzt. Und selbst heute, runde zehn Jahre später, spürt man noch immer, warum.
Bild: Ronald Sassen
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In 15,5 Sekunden soll er auf 200 km/h spurten, was ziemlich genau dem Niveau des letzten SLK 55 entspräche und nicht nur deshalb ein bisschen zu schön klingt, um wahr zu sein. Zweifel schürt allerdings nicht der 5,5-Liter, dessen Drehmoment omnipräsent übers Drehzahlband wuchert ...
Bild: Ronald Sassen
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... und einen Vortrieb generiert, den Düsenjets kaum gleichmäßiger zünden könnten. Nein, es ist in erster Linie die schaumige Siebenstufenautomatik, die als einziger Performance-Pfeiler unangetastet blieb und ihrer Funktion als Taktgeber entsprechend verträumt nachwandlert.
Bild: Ronald Sassen
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Dennoch: Wenn man die 1420 Kilo so durch die Nacht powert, das herbe Ansauggeräusch voraus, die bassige Rhythmik im Heck, und jeder noch so kleine Abzweig hemmungslos den Spieltrieb kitzelt, dann reift selbst bei automobilen Nonkonformisten irgendwann die Erkenntnis, dass es kaum etwas Reizvolleres geben kann als ein großes Herz im kleinen Körper.
Bild: Ronald Sassen
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Die zweite Eskalationsstufe zündet dennoch großflächiger. Im Hubraum, in den Abmessungen und ganz generell. Erneut gibt das F1-Safety-Car die Vorlage, erneut optimiert man an Fahrwerk, Bremsen, Rädern und Leistung. Das Ergebnis jedoch mutiert in erheblich schamloserer Weise.
Bild: Ronald Sassen
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Grund ist vor allem die deutlich schärfere Unterwäsche, die unter Kotflügeln im DTM-Stil sitzt. Federlenker, Radträger, Schub-, Sturz- und Zugstreben – nichts erinnert noch an das Querkraft-Gerüst, das die "normalen" CLK 63 damals durch Kurven schunkelt.
Bild: Ronald Sassen
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Die Spurweite wächst vorn um 75, hinten um 66 Millimeter, den Vorderwagen versteifen zusätzliche Querstreben, in Motor- und Kofferraum spannt sich eine Domstrebe. Dämpfer sind in Zug- und Druckstufe einstellbar, Spur und Sturz ebenfalls eine Frage der persönlichen Vorliebe.
Bild: Ronald Sassen
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Nominell verkauft sich der 6,2-Liter-V8-Sauger im CLK-Bug mit 507 PS und 630 Newtonmetern zwar ein wenig unter Wert – schon damals brennt er bis zu 525 PS ins Kurbelgehäuse –, doch dafür darf er nun erstmals zeigen, dass er zu weit Höherem berufen ist als der sportiven Befeuerung pomadiger E-Klassen.
Bild: Ronald Sassen
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Schon im Keller brodelt er eine düstere Hymne auf die Macht des Hubraums, um 5200 Touren schmettert er 630 Newtonmeter ...
Bild: Ronald Sassen
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... in seinen – leider noch immer recht trägen – Wandler, um 6800 rockt er die Leistung in voller Endstufe. Hart, metallisch und um Welten schmutziger als das Feeling, das den Fahrbahnbelag auf direktem Wege mit dem Großhirn zu verlinken scheint.
Bild: Ronald Sassen
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Im CLK 63 AMG Black Series scheint der Unterbau direkt auf Keramik gelagert zu sein. Reaktionsschnelle Vorderachse, gesperrte Hinterachse, dazu ein brottrockenes Fahrwerk, ...
Bild: Ronald Sassen
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... das Seitenneigung auf ein kaum noch wahrnehmbares Maß minimiert und genau jene Präzision ins Handling würzt, die der Black Series schon rein optisch verspricht. Etwaige Unschärfen ...
Bild: Ronald Sassen
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... schlummern allenfalls in der Lenkung. Sie leiert etwas zäh aus der Mittellage heraus und setzt die fixen Reaktionen des Chassis nicht ganz so punktgenau um, wie man sich das im Kampf um Längs- und Querkraft so erhofft. Doch sei's drum: Im CLK kämpft man schließlich "nur" um gute Zeiten, ...
Bild: Ronald Sassen
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... in einem SL 65 AMG Black Series dagegen geht's ums nackte Überleben! In seiner ursprünglichen Funktion war der SL ein Botschafter der gehobenen Fahrkultur, und nun entpuppt er sich plötzlich als Monster.
Bild: Jens Mönich
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Genetisch entstellt, formal entartet und mit seiner hemmungslosen Brutalität so ziemlich das genaue Gegenteil dessen, was er normalerweise verkörpert.
Bild: Jens Mönich
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Die Karosserie kommt – bis auf die serienmäßigen Alu-Magnesium-Türen – direkt aus dem Glutofen und schält sich als rattenscharfer Einreiher über den einstigen Roadster. Wäre Darth Vader ein Erdenbürger, er würde genau dieses Auto fahren!
Bild: Jens Mönich
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Und er hätte schon allein wegen des Cockpits seine dunkle Freude daran. Farbkombi? Schwarz auf Schwarz. Vom Fußraum bis zum Dachhimmel. Mal kohlegefasert, mal in Leder genäht, mal als Alcantara gespannt.
Bild: Ronald Sassen
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Die Sitzschalen sind das Härteste, was fernab der Rennstrecke je verbaut wurde, die restliche Ausstattung mutet dagegen fast ein wenig zu feudal an. Nur am Rande: Auf die Alltagstauglichkeit angesprochen, antworteten seine Entwickler damals, dass ihn jeder Mercedes-Benz-Partner problemlos warten könne. Noch Fragen?
Bild: Ronald Sassen
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Falls ja, hilft nur noch fahren. Oder besser: kämpfen! Mit den 1000 Newtonmetern, die hier, wo sie nur noch 1,8 von vormals 2,05 Tonnen herumschnippen müssen, wirklich Unvorstellbares anrichten.
Bild: Ronald Sassen
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Mit der spitzen Lenkung, die nur um acht Prozent direkter ausgelegt wurde, sich aber dennoch anfühlt, als wären es deren zwanzig gewesen. Mit der Balance, die aufgrund der unzähmbaren Gewalt immer wieder um die Hochachse verrutscht.
Bild: Ronald Sassen
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Und mit der schier ausufernden Breite, die im krassen Gegensatz zu seinem scharfen Einlenkverhalten steht. Wirklich bändigen können ihn wohl nur eine Handvoll kühner Querkraft-Ritter. Für alle anderen dagegen wird seine Macht immer auch eine mystische bleiben.
Bild: Ronald Sassen
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So ein C 63 AMG Black Series wirkt im ersten Moment jedenfalls wie die Landung nach einer Weltraummission. Alles fühlt sich "weltlicher", nahbarer und zutraulicher an. Doch der Schein trügt.
Bild: Ronald Sassen
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Im Prinzip zündet das vierte Epos der schwarzen Pentalogie genauso folgenschwer wie all seine Vorgänger auch; nur die Folgen kontrastieren diesmal nicht mehr ganz so wie Tag und Nacht. Grund ist der Basis-C 63, der von Haus aus deutlich fahraktiver dasteht als alles, was man bislang zur Black Series heranzog.
Bild: Ronald Sassen
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An der Vorgehensweise ändert das freilich nichts. Wieder schreitet AMG mit Gewindefahrwerk, mechanischer Sperre, geänderten Stabilisatoren, breiterer Spur und geschmiedeten 19-Zöllern zur Tat.
Bild: Ronald Sassen
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Schmiedekolben, Pleuel und die Leichtbau-Kurbelwelle des SLS generieren 60 weitere PS und 20 zusätzliche Newtonmeter.
Bild: Ronald Sassen
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Überrollbügel, Schalensitze, Vierpunktgurte; das Track Package reicht die – eigentlich obligatorischen – Semislicks und eine aktive Getriebeölkühlung gleich dazu, ...
Bild: Ronald Sassen
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... während Frontsplitter, Flics und das feststehende Leitwerk am Heck auch optisch die letztmögliche Vorstufe zur DTM zitieren.
Bild: Ronald Sassen
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Und auch in einem anderen Punkt macht der Schwarze seinen großen Vorbildern wirklich alle Ehre. Er braucht richtig Temperatur auf den Socken, um sein Handling zu entfalten. Auf kalten Reifen benimmt er sich dagegen wie die Axt im Walde. Immer wieder hampelt er mit seinem Heck herum, ...
Bild: Ronald Sassen
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... zerrt, zappelt und tost derart aufbrausend durch die unteren Gänge, dass man wirklich alle Hände voll zu tun hat, um ihn zumindest halbwegs auf Kurs zu ringen. Aus der Abgasanlage brodelt allerfeinste Endzeit-Rhythmik, die Vorderachse spurt nach wenigen Kurven wie auf Schienen, ...
Bild: Ronald Sassen
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... während man es einzig der glasklaren Rückmeldung und der fein austarierten Lenkung zu verdanken hat, dass man trotz manch übermotiviertem Gasstupser nicht schon längst an irgendeiner dieser Bushaltestellen zerschellt ist, die ausgangs der Kreuzung immer wieder vors Seitenfenster springen.
Bild: Ronald Sassen
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Doch mit der Zeit reiben sich die Pneus doch noch auf Temperatur, und damit keimt sie auf: die Traktion, mit der Vertrauen und Kurventempi gleichermaßen steigen, ehe man schließlich die Präzisionsklinge reitet, die sich tief in diesem Doppelhänderschwert verbirgt.
Bild: Ronald Sassen
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Gleiches gilt im Prinzip auch für den SLS. Unterschied nur, dass er von Haus aus in der Champions League spielt. Erst recht als Black Series, der einen vollkommen eigenständig erdachten Sportwagen nochmals neu erfindet.
Bild: Lena Barthelmess
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Ein letztes Mal erstarkt der 6,2-Liter-Sauger zu noch mehr Leistung. Die acht faustgroßen Kolben rasen nun mit bis zu 8000 Touren durch den Block, stemmen bis zu 635 Newtonmeter in die kohlegefaserte Torque Tube und pressen bis zu 631 PS auf die aktiv gesperrte Hinterachse.
Bild: Ronald Sassen
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Die Abgasanlage aus Titan spart nicht nur dreizehn Kilogramm, sie färbt auch eine hochfrequente Note in die knallharte Nascar-Akustik.
Bild: Lena Barthelmess
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Das Getriebe lädt erstmals so durch, wie man es von den drehmomentschwächeren Italienern her kennt, ...
Bild: Lena Barthelmess
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... während Fahrwerk und Optik ebenso gut auch im Langstreckensport anheuern könnten. Fiese Front im geschlitzten Endlosformat, massive Breitbaustatur, ...
Bild: Lena Barthelmess
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... kurzes Stummelheck; überall Flics, Flaps und Finnen, dazu Spoiler und Schweller, die das optische Gemetzel vollenden. Typ? Schrotflinte für Scharfschützen oder wie es Fachleute formulieren würden: ultimative Pistensau.
Bild: Lena Barthelmess
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Schon das Vorspiel fesselt wie die ersten Minuten eines guten Psychothrillers. Der Höhepunkt jedoch schlägt Hollywood um Längen. Unfassbar ist dabei jedoch nicht nur, mit welch abartiger Präzision der SLS durch Kurven säbelt ...
Bild: Ronald Sassen
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... oder mit welch enormer Wucht er über Geraden büffelt, sondern vor allem, dass er sich dabei um ein Vielfaches schlanker fährt, als er eigentlich aussieht.
Bild: Ronald Sassen
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Der V8 wuchert restlos enthemmt über das gesamte Drehzahlband, fräst ab 7000 Umdrehungen wie ein Rennmotor dem Begrenzer entgegen, ...
Bild: Ronald Sassen
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... lässt sich allenfalls von der knallharten Keramik einbremsen und hält sich sofort heraus, sobald es ums Einlenken geht. Ultradirekte Vorderachse, ...
Bild: Lena Barthelmess
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... leichtgängige Präzisionslenkung, dazu Grip bis zur Besinnungslosigkeit und immer wieder dieses hammerharte Urvieh von einem Motor, ...
Bild: Lena Barthelmess
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... das mit Vorliebe kurvenausgangs Unruhe stiftet. Doch das gehört ja irgendwie auch zum Wesen der Black Series, die man allesamt erst einmal bändigen muss, ehe sie einem ihre wahre Macht offenbaren.
Bild: Lena Barthelmess
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Das Fazit von Manuel Iglisch: "Der Mythos der schwarzen Serie markiert nicht nur die größtmögliche Bedrohung, die von Affalterbach in Richtung des Sportwagen-Establishments ausgeht, ...
Bild: Ronald Sassen
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... sondern gleichzeitig auch deren Tragweite, die dabei immer unheimlichere Züge angenommen hat. Nicht auszudenken, wo diese glanzvolle Schwarzmalerei noch hinführen wird."