Google bietet für Pkw-Fahrten mit Android Auto ein nützliches Infotainment-System an. Doch weil immer mehr Anwendungen auf der Plattform zur Verfügung stehen, die potenziell für Ablenkung vom Straßenverkehr sorgen können, hat Google eine Sperrfunktion für diese Art der Apps eingeführt. Ein kleines rotes P am Symbolrand zeigt an, ob die Programme ausgeführt werden dürfen. Da diese Markierung allerdings schnell übersehen werden kann, blendet Android Auto künftig fragliche App-Symbole nahezu komplett aus.

Ablenkende Apps werden ausgegraut

Wie das Online-Magazin GoogleWatchBlog berichtet, graut die neuste Version 12.2 des Infotainment-Systems App-Icons während der Fahrt aus. Gesperrte Anwendungen fallen so weniger auf, während erlaubte Apps sich allein schon durch die Farbe deutlich besser absetzen. Besonders vor einem Hintergrund, der bei Android Auto üblicherweise dunkel bis schwarz ist, wird die Sichtbarkeit für "verbotene" Apps dadurch stark reduziert. Ein praktischer Nebeneffekt ist, dass die verfügbaren Apps auf einen flüchtigen Blick leichter und übersichtlicher vom User wahrgenommen werden.
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Gleiches Prinzip wie auf dem Handy

Android Auto folgt damit auch einem Designprinzip, das in anderen Bereichen unter Android zum Einsatz kommt. So graut das Betriebssystem Apps, die archiviert wurden oder noch installiert werden, grau aus und zeigt damit dem User an, dass sie nicht mehr oder noch nicht bereit sind, genutzt zu werden. Noch steht die neue Version nicht allen Usern von Android Auto zur Verfügung. Ein Rollout dürfte aber schon bald beginnen.