Was du träumen kannst, kannst Du auch erreichen. Daran glaubt Manon Ossevoort ganz fest. Die 38-Jährige hat es geschafft, hat ihren Traum wahr werden lassen: Sie ist mit einem Traktor zum Südpol gefahren, so wie 1958 der Everest-Bezwinger Sir Edmund Hillary.
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2500 Kilometer übers ewige Eis – über Gletscherspalten, durch Schneestürme, bei eisiger Kälte. Minus 27 Grad war die Durchschnittstemperatur auf der 17-tägigen Expedition, auf den 3400 Meter hohen Gabienz Bergen sank sie auf minus 56 Grad ab. Unerträglich. Und potenziell tödlich.

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Der stärkste Fendt-Traktor hat 500 PS
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Fendt 1000 Vario (2015): Vorstellung
Antarctica2: the exciting tractor expedition departed into the vast icescape for its 5000 km journey.
2500 Kilo durch's Eis: Der Traum-Trip ging allen an die Substanz.
Damit die Reifen des Massey Ferguson MF 5610 nicht festfroren, lief der Motor permanent, 584 Stunden lang. Quälend langsam, manchmal nur im Schritttempo, ging es vorwärts – 23 Stunden am Stück, dann sieben Stunden Pause. Knochenharte 30-Stunden-Tage, denn die Sonne schläft um diese Jahreszeit in der Antarktis nie.
Los ging der Trip ans Ende der Welt am 22. November an der russischen Station Novo Runwa. Für die Schauspielerin Ossevoort begann die Reise jedoch schon vor neun Jahren: Damals startete sie mit einem Deutz Traktor in den Niederlanden, fuhr 13.800 Kilometer quer durch Europa und Afrika. Nach vier Jahren erreichte sie Kapstadt – und verpasste den Eisbrecher. Zurück in Holland schrieb sie ein Buch, bis nun Landmaschinenhersteller Massey Ferguson den eisigen Traum-Trip sponserte.

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Erotischer Landmaschinenkalender 2019
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Nun hat Manon Ossevoort ein neues Ziel: Sie möchte an Weihnachten wieder zuhause bei ihrer Familie sein. Das könnte klappen, heißt es auf der Facebook-Seite von Massey Ferguson: Da der Tross den eigenen, vereisten Spuren folgen könne, komme man deutlich schneller voran als auf dem Hinweg. Die Hälfte sei bereits geschafft.

Von

Maike Schade