Apeman C570: Test

Was kann die Billig-Dashcam für 32 Euro?

Nur 32 Euro für eine Dashcam? Das verspricht zumindest die Apeman C570. Im Test kann sie dann aber nicht ganz überzeugen, vor allem bei den Aufnahmen zeigt sie Schwächen.
Die Apeman C570 ist ein echter Preiskracher. Beim Einkauf der Testgeräte erstanden wir die Dashcam für nur 32 Euro im Angebot bei Amazon. Günstiger geht nicht! Und selbst die UVP von 49,95 ist für eine Full HD-Dashcam immer noch ein absolutes Schnäppchen. Für diesen Preis darf man natürlich keine Spitzenleistung erwarten, im AUTO BILD-Test ergatterte sie immerhin die Note "ausreichend" mit 20 von 50 Punkten. Hier geht es zu allen Dashcam-Tests in der Bestenliste

Apeman

Apeman C570

AUTO BILD-Testnote 4
  • Full-HD (1080p) bei 30 fps
  • Aufnahme-Winkel: 170°
  • sD: bis 32 GB
  • Display: 3 Zoll LCD-Screen
  • GPS: nein

31,99

Testergebnisse Apeman C570

Bedienung: Gleich beim Auspacken sorgt die Apeman C570 für einen Überraschungsmoment: Huch, die ist aber schwer. Im Gegensatz zu ihren Kunststoff-Kollegen ist ihre Hülle nämlich aus einer Zinklegierung. Das soll die Dashcam robuster machen. Ob das nötig ist, bleibt fraglich. Es sorgt aber zumindest für eine hochwertige Haptik. Wer einen Blick in die Anleitung wirft, ist schnell verwirrt. Hier tummeln sich etliche Übersetzungs- und Rechtschreibfehler. Auf Sicherheitshinweise zur korrekten Installation (Sichtbehinderung des Fahrers vermeiden) wird gleich komplett verzichtet. Immerhin ist die Belegung der Knöpfe eindeutig und die Menüführung übersichtlich, sodass die Bedienung auch intuitiv funktioniert. Die Knöpfe sitzen dabei etwas locker im Gehäuse. Der Knopf, der die Notspeicherung aktiviert, ist mittig an der Seite platziert – das könnte deutlich besser sein. Und die Datei ist nach der Notspeicherung auch nicht so einfach auffindbar. Ein spezieller Dateiname oder Extra-Ordner? Fehlanzeige. Wertung "Bedienung": 11/20 Punkte
Bildqualität: Die Aufnahmen hauen einen nicht um. Zwar schafft die Kamera Full HD-Aufnahmen mit 30 Frames pro Sekunde, doch insgesamt wirken die Bilder etwas unscharf. Es fehlen klare Konturen, dadurch sind Details nur schwer zu erkennen. Das zeigt sich auch bei schlechten Lichtverhältnissen: Die Nachtaufnahmen sind verrauscht und wenig detailreich. Die Kamera lässt sich zudem von Lichtern irritieren und belichtet teilweise über. Das kann dazu führen, dass einige Bereiche im Video nicht mehr erkennbar sind. Im Ernstfall könnten so wertvolle Beweise verloren gehen. Immerhin: Der weite Aufnahmewinkel von 170 Grad erlaubt es, den Fahrbahnrand komplett abzufilmen. Wertung "Qualität": 6/20 Punkte
Besonderheiten: Das drei Zoll große Display ist ein echter Hingucker. Allgemein wirkt die 30-Euro-Dashcam erstaunlich hochwertig, auch wenn die Verarbeitung bei genauem Hinsehen noch zu wünschen übrig lässt. In Anbetracht des tiefen Preises kann man aber locker darüber hinwegsehen. Ebenso wie über andere kleine Mankos. Dafür kostet diese Dashcam eben nur einen Bruchteil dessen, was ihre "teuren" Kollegen kosten. Wertung "Sicherheit": 3/10 Punkten

Technische Daten in der Übersicht

Preis: 31,99 Euro
Max. Auflösung: Full-HD (1080p) bei 30 fps
Aufnahme-Winkel: 170°
sD: bis 32 GB, ab Class 10/U3
Display: 3 Zoll LCD-Screen
GPS: nein
Länge Aufzeichnung: 1/3/5 Min Loops

Stichworte:

Dashcam

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