(dpa/AUTO BILD/KI) Apple hat nach Informationen der "New York Times" mehr als zehn Milliarden Dollar in seine mittlerweile aufgegebenen Autopläne investiert. Diese Summe wurde unter Berufung auf Personen genannt, die mit dem Projekt vertraut sind. Der iPhone-Hersteller hat dem Vernehmen nach Mitarbeiter, die in das Projekt involviert waren, über die Einstellung des Vorhabens in Kenntnis gesetzt.
Das Elektroauto-Projekt, das Apple ins Auge gefasst hatte, sollte mit Fahrassistenzsystemen ausgestattet sein. Die Entwicklungsarbeiten dazu begannen bereits vor etwa einem Jahrzehnt, wobei auch an Softwarelösungen für autonomes Fahren gearbeitet wurde. Programmierer, die bislang am Autoprojekt beteiligt waren, sollen sich nun laut Berichten auf die Entwicklung von Software mit künstlicher Intelligenz konzentrieren.
Apple-Chef Tim Cook deutete bei der Online-Hauptversammlung neue Funktionen im Bereich der künstlichen Intelligenz für Apple-Produkte an. Weitere Informationen zu Software-Neuerungen für Apple-Geräte werden traditionell im Rahmen der Entwicklerkonferenz WWDC erwartet, die im Juni stattfindet.
Über die Jahre hinweg zirkulierten zahlreiche Gerüchte um Apples Autoprojekt. Der Konzern soll potenziellen Partnern aus der Automobilindustrie bereits vor einigen Jahren erste Prototypen präsentiert haben. Allerdings wurde später berichtet, dass Apple sich vorübergehend darauf beschränken wollte, sich auf die Entwicklung von Software für autonomes Fahren zu fokussieren. Öffentlich bestätigt wurde bislang lediglich, dass Apple umgebaute Testfahrzeuge für selbstfahrende Technologien im Silicon Valley testete.