Aschewolke stoppt BMW
Bei BMW stehen Bänder still

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Ein Vulkan legt die Wirtschaft lahm. Jetzt stehen bei BMW die ersten Bänder still, weil keine Flugzeuge fliegen dürfen und Teile fehlen. Experten befürchten Milliardenverluste für einige Branchen – während andere profitieren.
(dpa/sb) Nach den europaweiten Einschränkungen des Flugverkehrs durch Vulkanasche aus dem isländischen Gletscher-Vulkan Eyjafjalla stehen in Deutschland die ersten Bänder still. BMW
unterbrach heute (20. April 2010) seine Produktion. Aus der Luftfahrt-Industrie wurden bereits erste Rufe nach staatlichen Hilfen laut. Die beiden größten deutschen Fluggesellschaften Lufthansa und Air Berlin erklärten allerdings, derzeit werde man noch keine Forderungen an die Politik herantragen. Bei BMW in Dingolfing in Niederbayern wurden zur Spätschicht die Bänder gestoppt, weil es Lieferengpässe bei Elektronikbauteilen gab. Diese werden sonst per Luftfracht geliefert und kamen nicht an. Am Mittwoch (21. April) sollten auch in Regensburg und am Donnerstag in München die Bänder stillstehen, sagte ein Sprecher. Insgesamt müsse die Fertigstellung von rund 7000 Fahrzeugen verschoben werden. Bisher geht BMW davon aus, die Produktion am Freitag wieder aufnehmen zu können. Bei VW und Opel lief die Produktion nach Angaben der Unternehmen dagegen ohne Einschränkungen.
unterbrach heute (20. April 2010) seine Produktion. Aus der Luftfahrt-Industrie wurden bereits erste Rufe nach staatlichen Hilfen laut. Die beiden größten deutschen Fluggesellschaften Lufthansa und Air Berlin erklärten allerdings, derzeit werde man noch keine Forderungen an die Politik herantragen. Bei BMW in Dingolfing in Niederbayern wurden zur Spätschicht die Bänder gestoppt, weil es Lieferengpässe bei Elektronikbauteilen gab. Diese werden sonst per Luftfracht geliefert und kamen nicht an. Am Mittwoch (21. April) sollten auch in Regensburg und am Donnerstag in München die Bänder stillstehen, sagte ein Sprecher. Insgesamt müsse die Fertigstellung von rund 7000 Fahrzeugen verschoben werden. Bisher geht BMW davon aus, die Produktion am Freitag wieder aufnehmen zu können. Bei VW und Opel lief die Produktion nach Angaben der Unternehmen dagegen ohne Einschränkungen.
Zum Artikel "Aschewolke hilft Mietwagen"

Bild: dpa
Schäden in Milliardenhöhe
Mietwagenfirmen, Taxi- und Busunternehmen profitieren hingegen weiter vom Flugchaos in Europa. Allerdings können viele Aufträge nicht angenommen werden. So schätzt der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (BDO), dass nur ein Teil der rund 5000 Busunternehmen von der außergewöhnlichen Situation profitiert. Hauptproblem sei, dass viele nicht so flexibel auf die Nachfrage reagieren können. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hatte am Montag (19. April) erklärt, den deutschen Unternehmen entgingen durch das Flugverbot täglich rund eine Milliarde Euro an Geschäftsvolumen allein im Außenhandel. Nach Schätzungen des Luftfahrtverbandes IATA haben die Airlines in Europa täglich Einnahmeausfälle von mindestens 150 Millionen Euro.
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