Audi A4 Allroad 45 TFSI quattro

Audi A4 allroad 45 TFSI quattro: Test, Motor Preis

Schöne Mischung aus Kombi und SUV

Audi hat seinen Pseudo-Klettermaxen A4 allroad überarbeitet. Und AUTO BILD hat den 45 TFSI quattro schon mal unter die Lupe genommen. Fahrbericht!
Klar ist einer wie ein Audi A4 allroad im Grunde genommen eine Mogelpackung. Der schicke Kombi hat nicht viel mehr auf dem Kasten als ein ganz gewöhnlicher A4 Avant mit Allradantrieb, auch wenn er ein wenig höhergelegt ist und optisch deutlich handfester daherkommt. Aber in Zeiten, in denen normale Kombiversionen bei vielen Privatkunden als Langweiler in Ungnade gefallen sind, und viele sich lieber in einem Hochsitzmodell der SUV-Liga sehen, füllt der Ringträger eine Lücke.

Der Zweiliter-Turbo macht dem A4 allroad richtig Dampf

Geht gut: In 6,1 Sekunden ist der A4 allroad 45 TFSI auf Tempo 100 und erreicht maximal 247 km/h.

An sich ist der Audi A4 gerade in der allroad-Version für eine Familie mit einem Kind das ideale Auto, und man hebt sich optisch durch die geänderte Front und Schutzleisten rundum von den normalen Dienstwagenkombis ab. Zusätzlich gibt es viel Platz im Inneren, einen variablen Laderaum mit 495 bis 1495 Litern und ein vernünftiges Triebwerk mit einer idealen Kombination aus Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb. Der zwei Liter große Vierzylinder-Turbo mobilisiert 245 PS (180 kW) und 370 Nm. Damit geht der Audi A4 Allroad 45 TFSI in 6,1 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht maximal 247 km/h. Der Normverbrauch hält sich dabei mit 6,6 Liter Super in Grenzen, zumal der höhergelegte Geländekombi 1,7 Tonnen auf die Waage bringt. Der Tankinhalt des allroad-Benziners (58 Liter) dürfte jedoch durchaus etwas größer sein.

Im Fahrwerk zeigt sich viel Gelassenheit

Komfortabel: Der A4 allroad gibt deutlich mehr den Familienkombi als den Allrad-Sportler.

Im Fahrbetrieb zeigt sich der 4,76 Meter lange Audi unaufgeregt und zahm – genau so, wie man es sich von einem solchen Familienkombi wünscht. Der bissige Esprit, der einem S4 oder gar einem RS 5 im Grenzbereich ohnehin fehlt, wird hier nicht vermisst. Stattdessen zeigt sich einmal mehr, dass sich die Allradversionen des Audi A4 deutlich besser fahren, als die Fronttriebler und einem zudem jahreszeitübergreifend Traktionsvorteile bei Eis, Schnee und nasser Fahrbahn bieten. Die Lenkung ist präzise, jedoch sehr leichtgängig und das Fahrwerk ist so komfortabel wie man es von einem Familienkombi erwartet ohne schwammig zu sein. Gewohnt wertig zeigt sich der Innenraum des Audi A4 ohne besondere allroad-Elemente. Der zentrale Multifunktionsbildschirm ist auf 10,1 Zoll gewachsen; könnte jedoch durchaus größer und schicker in die Armaturentafel integriert sein.
Die Bedienung der zahlreichen Funktionen über Touch, Lenkrad oder Sprache funktioniert auch während der Fahrt problemlos. Verschwunden ist überflüssige Bedieninsel vor dem gewohnt üppig dimensionierten Getriebehebel, der aber zu zu weit hinten platziert ist. Mit dem überarbeiteten A4 allroad führt Audi zudem die Ausstattung "functions on demand" ein, mit dem Kunden Fahrzeugfunktionen über eine App hinzubuchen können, wenn das Fahrzeug damit nicht ab Werk ausgestattet ist. Bei einem Startpreis von 50.100 Euro sollte man allerdings eine ziemlich volle Hütte erwarten dürfen.

Audi A4 Allroad 45 TFSI quattro

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Autor: Stefan Grundhoff

Stichworte:

Kombi

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