Audi präsentiert auf der Consumer Electronics Show (CES) Lichttechnologien von morgen. Im Mittelpunkt stehen zwei OLED-Designstudien.
Astrid Triebsees
Die Zukunft ist nah: Mit den Matrix LED-Scheinwerfern will Audi in absehbarer Zeit in Serie gehen.
Bild: Werk
Was kann die Fahrzeugbeleuchtung von morgen bieten? Und wie wird sie funktionieren? Über diese Fragen haben sich auch die Entwickler von Audi Gedanken gemacht. Auf der Consumer Electronics Show 2013 in Las Vegas gibt der Hersteller einen Ausblick auf zukünftige Lichttechnologien: Das Prinzip der Matrix LED-Scheinwerfer besteht laut Audi darin, das LED-Fernlicht in eine Vielzahl einzelner Segmente aufzuteilen. Auf diese Weise könnten die kleinen Einzel-Dioden je nach Situation einzeln zu- und abgeschaltet oder gedimmt werden. Das Laser-Schlusslicht wird von einer Laserdiode erzeugt. Es soll dem hinterfahrenden Fahrzeug ein besonders effizientes Signal zum Abstand halten geben.
Volle Festbeleuchtung voraus! Audi hat seine OLED-Studie mit Hunderten von Leuchtkörpern bestückt.
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Im Unterschied zu den heutigen LEDs, die aus Halbleiter-Kristallen aufgebaut sind, handelt es sich bei den OLEDs um einen organischen Stoff. Aufgrund ihrer Transparenz kann man einzelne OLEDs hintereinander setzen, um die Farben zu mischen. Am Beispiel ihrer OLED-Designstudie demonstrieren die Audi-Entwickler die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten: An den Flanken, am Rücken und im Innenraum trägt das Modell Streifen, die aus Hunderten von OLEDs bestehen. Ein weiteres OLED-Szenario entwirft Audi mit der Studie "The Swarm": Hierfür wurde das Heck eines Autos in eine große, durchgängige Lichtfläche verwandelt, auf der zahllose kleine Lichtpunkt fluktuieren, die sich den Bewegungen des Fahrzeugs anpassen. Details zu den neuen Lichttechnologien finden Sie oben in der Bildergalerie.