Audi Q3 Sportback

Audi Q3 Sportback: Test, Motor, Preis

Q3 Sportback – schräger, schöner, besser?

Nur schön oder ganz schön gut? Mit dem Audi Q3 Sportback setzt Ingolstadt ein Design-Zeichen. Überzeugt der hübsche Ringträger auch im Einzeltest?
Vorsprung durch Form – mit diesen Worten könnte Audi künftig seine Werbetrommel rühren. Sagt nicht etwa einer aus Ingolstadt, sagen wir von AUTO BILD. Wer ein Auge auf den neuen Q3 Sportback wirft, dürfte uns zustimmen. Nicht nur in der aktuellen Q-Herde fällt der Sportback als besonders attraktiv auf, auch sonst kennt das Spieglein an der Wand nur eine Antwort auf die Frage nach dem schönsten SUV im Land. So wäre es jedenfalls im Märchen. Wir fragen aber keine Spiegel, sondern Messgeräte und Popometer.

Für großgewachsene Fondpassagiere wird es eng

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So fährt das Q3-Coupé

Gegenüber dem normalen Q3 ohne Namenszusatz gibt es ein paar Millimeter mehr Länge (+ 16 mm) und ein kleines Minus bei der Breite (- 13 mm) – doch das können Sie getrost vergessen. Das wichtige Maß ist die Höhe. Da bietet der Sportback mit 1,57 Meter fünf Zentimeter weniger – und die lassen sich nicht einfach vergessen. Vorn bemerken nur Basketball-Profis, dass sie dichter am Dachhimmel sitzen. Hinten bleibt das ab 1,80 Meter niemandem verborgen. Die Krone muss Frau Königin auf jeden Fall absetzen. Und das flotte Fließheck fordert auch beim Gepäck zum Verzicht auf. Für die Skiferien zu zweit müssen im Sportback 1400 Liter reichen – 125 Liter oder eine große Reisetasche weniger als beim Standard-Q3.

Die Fahrleistungen entsprechen denen des normalen Q3

Leicht geschrumpft: In der Höhe verliert der Sportback fünf Zentimeter – das spürt man in Reihe zwei.

Bei den Fahrleistungen lassen sich kaum Unterschiede zum klassischen Q3 40 TDI finden. Die 190 PS gehen auch im Sportback munter, aber immer mit leichter Anfahrverzögerung zu Werke. Dank serienmäßigem Allrad verwandeln sich die maximal 400 Nm Drehmoment meist qualm- und quietschfrei in Vorwärtsdrang, der Siebengang-Doppelkuppler schaltet schnell und nur selten mit spürbarem Ruckeln. Wird die Straße schlechter, muss der Sportback 20-Zoll-Rädern (2400 Euro) und Sportfahrwerk (Serie) Tribut zollen. Absätze und Aufbrüche nimmt er weniger gelassen, federt spürbar störrischer an. Also belassen Sie es lieber bei 18 Zoll (ab 700 Euro) und wählen das Komfortfahrwerk – das kostet nix, stimmt Mitfahrer aber milder.
Mit 45.300 Euro kommt der Sportback leicht teurer als ein Standard-Q3 (ab 43.700 Euro), muss wie dieser mit mickrigen zwei Jahren Garantie auskommen. Wir wär's mal mit Vorsprung durch Volksnähe?
Das Fazit von Gerald Czajka: "Der Sportback sieht wirklich gut aus. Dieser optische Vorsprung vor dem einfachen Q3 wird aber mit schlechteren Platzverhältnissen und einem höheren Preis recht teuer erkauft. Damit wird der Q3 Sportback ein Fall für Ästheten." AUTO BILD-Testnote: 2-
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