Vier sportliche Allradler im Schnee

Audi RS 3/BMW M140i/Ford Focus RS/Mercedes-AMG A 45:Test

Wintertest: Wer spurt am besten?

Härtetest unter schwersten Bedingungen: Wir haben Audi RS 3, BMW M140i, Ford Focus RS und Mercedes-AMG A 45 durch den Schnee gejagt.
Über die Kräfteverhältnisse innerhalb dieser Truppe müssten wir eigentlich keine großen Worte mehr verlieren. Zumindest am Sachsenring, wo sich das Quartett aus Audi RS 3, BMW M140i, Ford Focus RS und Mercedes-AMG A 45 recht eindeutig in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft aufgliedert. Auf der einen Seite der AMG, der sich mittlerweile beständig im höheren 1:38er-Bereich festgebissen hat. Auf der anderen der Rest, der pi mal Daumen etwa 1:40 Minuten für die Sachsen-Runde veranschlagt. So weit, so klar. Doch wie verhält sich die ewige Kabbelgruppe eigentlich zueinander, wenn man ihrer Spielfläche einmal den Reibwert verändert?

Was auf Asphalt hilft, kann im Schnee versagen

Schneekönig? Der Mercedes-AMG A 45 ist gut gerüstet für den Winter – aber es gibt einen Schnelleren.

Um Antworten auf diese Frage zu finden, haben wir den Tross kurzerhand ins österreichische Lungau entführt, wo Driftpapst Werner Gusenbauer im Januar seine Wintertrainings veranstaltet. Natürlich hätten wir auch eine verschneite Passstraße ins Visier nehmen können (was dem Fotografen sicher zupassgekommen wäre), nur hätte der Spaß dann eher Rückschlüsse auf die Güte der Reifen und weniger auf die der Allradsysteme zugelassen. Wir alle wissen ja um den Einfluss, den die Pneus schon im Trockenen auf die Performance haben. Im Schnee ist dieser noch viel größer. Um diesen "Störfaktor" so weit wie möglich aus dem Handling herauszufiltern, braucht es also eine präparierte Piste. Mit wenig Schnee, rauem Eis und genug Auslauf, um Fahrdynamik herauszukitzeln. Und genau so etwas hat Werner Gusenbauer zu bieten. Und da der chronisch hyperaktive Vollblut-Coach ohnehin sein halbes Leben darauf verwendet, Allradlern aufs Schneevermögen zu fühlen, räumten wir ihm in diesem Zuge auch gleich den Fahrersitz in allen vier Probanden ein.
Das Terrain: ein 1,2 Kilometer langer Eiskanal mit zahlreichen Wechselkurven, engen 90-Grad-Ecken und einer weitläufigen Spitzkehre. Die Währung: Rundenzeit und subjektives Handling. Das Ziel: den besten Allrad für sportive Wintergelüste finden. Nun denn, lassen wir die weiße Pracht mal stauben ...
Wie sich die vier sportlichen Allradler bei härtesten Winterbedingungen schlagen, erfahren Sie in der Bildergalerie.

Stichworte:

Allradantrieb

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