Audi RS 4 (B7): Gebrauchtwagen-Test
Spaß garantiert: Welcher Audi RS 4 darf es für Sie sein?
Gebrauchtwagen-Test Audi RS 4 B7
Limousine, Cabrio und Avant: Den Audi RS 4 B7 gab es in allen Varianten. Dazu V8-Sauger und Handschaltung – Herz, was willst du mehr?
Manchmal ergeben sich einfach Situationen, in denen kommt alles zusammen. Eigentlich hatten wir uns schon einen Audi RS 4 für diese Geschichte ausgeguckt, doch plötzlich hieß es: leider verkauft. Und nun? Zum Glück hatte Fortuna ein Einsehen mit unserem Termindruck – und nur zwei Tage später wurde die rote Limousine oben im Bild angeboten. Also: Bevor das noch mal passiert, rufen wir gleich an. Es meldet sich Händler Mario Maschek aus der Nähe von Aschaffenburg.
Ein nettes Gespräch später bemerkt er ganz nebenbei: "Ach übrigens: Einen Avant und ein Cabrio in Imolagelb hab ich auch noch da stehen." Besser geht's ja gar nicht. Also nichts wie hin in den nordwestlichen Zipfel Bayerns. Was uns dort erwartet, verschlägt uns bald den Atem: In einem unauffälligen Industriegebiets-Hof führt uns Mario in eine sauber geflieste Halle, in der – neben den drei Objekten unserer Begierde – auch noch einige RS 4 B5, ein paar S4 und diverse Golf GTI stehen. Alle verkaufsfertigen Fahrzeuge sind sauber aufbereitet und stehen da wie aus dem Ei gepellt. "Ich richte jedes Auto aus Prinzip so her, wie ich es auch selber gern kaufen würde", sagt Mario.
Die Adaptivfahrwerke waren nicht unproblematisch

Wegen der Probleme mit dem Dynamic-Ride-System wurden viele RS 4 auf ein Aftermarket-Fahrwerk umgerüstet.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
Die Achtzylinder können im Bereich der Einlassventile verkrusten

Gerade der herrliche Hochdrehzahl-V8 macht gern Mucken. Vor allem Verkokungen im Ventilbereich schlagen auf die Leistungsausbeute.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
Durchgewartete Modelle können für begeisterten Jubel sorgen

Offen, fließend oder praktisch? Das Cabrio ist tendenziell am teuersten, die Limousine gab's nur beim B7, der Avant steht in der Käufergunst ganz oben.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
Fazit: Gäbe es nicht die Probleme mit Motor und Fahrwerk, der RS 4 wäre eine sichere Bank. Wer diese beiden Baustellen schon beim Kauf ausschließt, bekommt ein charakterstarkes Spaßmobil.
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