Audi RS 4 vs. RS 6: Beschleunigung, 0-100, V8

Ist der leichtere Audi RS 4 im Test schneller als der Audi RS 6?

Der Audi RS 4 wiegt 350 Kilogramm weniger als der RS 6. Dafür leistet der V8 im RS 6 ganze 150 PS mehr. AUTO BILD hat die beiden Kombis gegeneinander antreten lassen!
Zwei Audi-Power-Kombis im Vergleich: Kann der RS 4 mit 450 PS gegen den größeren RS 6 mit glatten 600 PS bestehen? Die Kollegen der AUTO BILD Sportscars haben RS 4 und RS 6 im Beschleunigungsduell und auf der Rundstrecke gegeneinander antreten lassen!
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RS 6 hat 150 PS mehr, RS 4 wiegt 350 kg weniger

Laut Audi beschleunigt der RS 4 in 4,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Im Test gelang dem RS 4 der Sprint deutlich schneller.

Bevor das Duell beginnt, noch ein kurzer Blick auf die Ausgangslage. Der Audi RS 4 wird von einem 450 PS starken 2,9-Liter-Biturbo-V6 angetrieben und wiegt im Testtrimm nicht gerade schlanke 1788 Kilogramm. Das maximale Drehmoment von 600 Nm verteilt sich – wie bei RS-Modellen üblich auf alle vier Räder. Der größere RS 6 bietet von fast allem mehr. Unter der Haube arbeitet ein vier Liter großer Biturbo-V8, der 600 PS leistet. Die Kraft gipfelt in 800 Nm Drehmoment und muss ein stattliches Gewicht von 2138 Kilogramm bewegen. Mit anderen Worten: Der RS 4 tritt mit einem Gewichtsvorteil von exakt 350 Kilogramm an. Im Gegenzug geht der RS 6 mit 150 PS und 200 Nm Drehmoment mehr ins Rennen!

RS 4 wesentlich schneller als Werksangabe auf 100

Leicht ist er nicht: Der RS 6 wiegt weit über zwei Tonnen. Der Testwagen bringt es auf 2138 Kilogramm.

Beide RS-Kombis stehen gut im Futter: Mit 3,6 Sekunden unterbietet der RS 4 beim 0-auf-100-Sprint die Werksangabe (4,1 s) um eine gute halbe Sekunde und hält den Abstand zum stärkeren RS 6 erstaunlich klein. Denn trotz der 150 Mehr-PS kann sich der RS 6 bis Landstraßentempo nicht deutlich absetzen. In 3,4 Sekunden zieht der große Avant aus dem Stand auf 100. Stabile 0,2 Sekunden schneller als offiziell. Bis 200 km/h kann sich der RS 6 GPS-gemessen einen Vorsprung von 1,8 Sekunden rausfahren. Die 600 PS und 800 Nm Drehmoment ermöglichen eine 0-200 km/h-Zeit von 11,9 Sekunden beim großen RS-Kombi. Der RS 4 passiert die 200er Marke nach 13,7 Sekunden. Wie sieht auf der Rennstrecke aus? Spielt der RS 4 hier seinen Gewichtsvorteil aus? Um es kurz zu machen: Nein. Auf seinen Pirelli P Zero (A0) ist der RS 4 für eine Zeit von 1:37,33 Min auf dem Lausitzring gut. Der RS 6 wirft seine 2,1 Tonnen rund 1,5 Sekunden schneller um den Kurs. Mit einer Zeit von 1:35,85 Minuten setzt er sich auf seinen Hankook Ventus S1 Evo deutlich vom RS 4 ab und stellt die Hackordnung klar.
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