US-Modelle: Audi S6 und S7

Audi S6/S7 (2020): Benziner statt Diesel

S6 und S7 gibt's in den USA als V6-Benziner

Während es bei uns den Audi S6 und den S7 nur noch als Diesel gibt, ist es in den USA umgekehrt: Dort stecken V6-Benziner unter der Haube!
Bis vor Kurzem waren die meisten S-Modelle von Audi in Europa Benziner, nur die Power-SUVs SQ5 und SQ7 waren mit kraftvollen Dieseln unter der Haube unterwegs. Mit den letzten Modellwechseln hat sich das geändert: Abgesehen vom 571 PS starken S8 werden alle S-Modelle bei uns nur noch mit Dieselmotoren angeboten. Denn die Kombination aus Sportlichkeit und Effizienz der Audi-Diesel ist von einem Benziner nur schwer zu schlagen.

In den USA mit V6-Benziner

In den USA wird der Audi S6 von einem 444 PS starken V6-Benziner angetrieben.

In den USA sieht die Sache anders aus, denn dort fassen die deutschen Autohersteller das Thema Diesel nach dem Abgasskandal 2015 noch nicht wieder an. Entsprechend werden beispielsweise Audi S6 oder S7 von einem V6-Benziner mit Turbo und 2,9 Liter Hubraum angetrieben. Der leistet stattliche 444 PS und ein maximales Drehmoment von 600 Nm. Eine Verbrauchsersparnis von über 20 Prozent und ein bulliger Sound sollen dafür sorgen, dass die Amerikaner die V8-Motoren der Vorgänger nicht allzu sehr vermissen. Allradantrieb und 250 km/h Höchstgeschwindigkeit sind dabei identisch mit den europäischen Dieselbrüdern, in rund 4,5 Sekunden beschleunigt der S6 auf Tempo 100.
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Wie bei den europäischen Modellen wird der Motor weitgehend seiner Anfahrschwäche bzw. des Turbolochs beraubt, weil ein kleiner Elektromotor als Verdichter fungiert. Der sorgt mit einer Maximaldrehzahl von gigantischen 70.000 U/min dafür, dass der S6 und der S7 bereits aus niedrigen Drehzahlen ordentlich antreten, indem schneller als gewohnt der Ladedruck im Turbolader aufgebaut wird. Möglich wird das durch ein 48-Volt-Bordnetz, das an eine 9,6-Ah-Lithium-Ionen-Batterie im Heck des Fahrzeugs gekoppelt ist. Von dort liefert das Akkupaket die Energie des Elektromotors, um eine Turbine zu beschleunigen, die sich stromabwärts der Turbolader befindet. Die verschiedenen Komponenten bringen zwar zehn Kilogramm Mehrgewicht ins Auto, reduzieren die Reaktionszeit beim kraftvollen Antritt jedoch auf weniger als 250 Millisekunden.

S6 und S7 sind keine Schnäppchen

US-Version des Audi S7: gleicher Motor, aber 10.000 Euro teurer als der S6.

So viel Sportlichkeit hat auch in den USA ihren Preis. Der Audi S6 startet mit einer allerdings sehr guten Ausstattung bei 73.900 Dollar (ca. 67.300 Euro), während man für den identisch motorisierten Audi S7 10.000 Dollar (ca. 9110 Euro) mehr bezahlen muss. Und wer weiß – vielleicht finden die S-Modelle mit Benziner beizeiten auch noch ihren Weg nach Europa. Für alle, die partout keinen Diesel wollen.

US-Modelle: Audi S6 und S7

Autor: Stefan Grundhoff

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