Auto-Abo-Anbieter holen sich wie Leasing-Anbieter vor Vertragsabschluss Informationen über die Bonität bzw. finanzielle Zuverlässigkeit ihrer Kunden ein, um das Risiko von Zahlungsausfällen so gering wie möglich zu halten. Für die Unternehmen ist das über eine Bonitäts-Abfrage bei sogenannten Wirtschaftsauskunfteien wie der Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) möglich.
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Die Schufa erhält die entsprechenden Daten von ihren Vertragspartnern (z. B. Banken und Sparkassen) – gespeichert werden zum Beispiel Daten über die Eröffnung von Girokonten, die Ausgabe von Kreditkarten oder Kreditabschlüsse. Die Schufa speichert auch Negativmerkmale wie Zahlungsausfälle oder gerichtliche Vollstreckungsmaßnahmen und private Insolvenzverfahren.
Informationen zur Bonität eines Kunden darf die Schufa nur dann herausgeben, wenn das anfragende Unternehmen berechtigt ist, eine solche Auskunft zu erhalten. Das ist zum Beispiel bei Miet-, Leasing- oder Versicherungsabschlüssen der Fall. Die Unternehmen erhalten dabei allerdings nur solche Informationen, die für den gerade abzuschließenden Vertrag relevant sind.

Schufa-Auskunft: Was wirkt sich negativ auf die Bewertung aus?

Die Bonität einer Person wird bei der Schufa in Form eines Scores bewertet. Negativ auf diesen Score kann sich zum Beispiel auswirken, wenn Informationen über Zahlungsausfälle, von einer Bank gekündigte Kredite oder Insolvenzverfahren vorliegen.
Fällt die Schufa-Auskunft so aus, dass das Unternehmen von einem gewissen Risiko für Zahlungsausfälle ausgehen muss, kann es sein, dass der Vertragsabschluss abgelehnt wird oder einem Abschluss nur unter veränderten Konditionen zugestimmt wird. 
Beim Abschluss eines Vertrags über ein Auto-Abo könnte zum Beispiel eine erhöhte Kaution oder eine Bürgschaft gefordert oder auch der Nachweis der Zahlungsfähigkeit über Gehaltsnachweise verlangt werden.
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Monatsraten für ein Auto-Abo starten bei rund 500 Euro. Gerade bei längeren Laufzeiten sollte man gut kalkulieren, ob die Raten auch langfristig zu stemmen sind.
Grundsätzlich ist also davon auszugehen, dass der Abschluss eines Auto-Abos bei einer schlechteren Schufa-Bewertung zwar nicht unmöglich ist, aber in der Regel nur unter erschwerten Konditionen zustande kommt. Das sollte man immer auch bedenken, wenn von einzelnen Unternehmen mit Abschlüssen "ohne Schufa" geworben wird.

Vor Vertragsabschluss die finanziellen Mittel kritisch überprüfen

Bevor man unter solchen Umständen einen entsprechenden Vertrag abschließt, sollte man kritisch hinterfragen, ob man sich damit nicht finanziell übernimmt. Denn sollte man während der Laufzeit des Abo-Vertrags die anfallenden Monatsraten irgendwann nicht mehr bedienen können, könnte das wiederum negative Auswirkungen auf den eigenen Schufa-Score haben. Die Folge könnten dann zum Beispiel weitere Schwierigkeiten bei anderen finanziellen Geschäften sein – zum Beispiel Kreditaufnahmen oder auch Mietverträge.
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Wer sich vor dem Abschluss eines Auto-Abos, Leasing-Vertrags oder einer Autofinanzierung über die eigene Bonität informieren möchte, kann bei der Schufa gegen Gebühr auch eine Selbstauskunft anfragen.