AUTO BILD MOTORSPORT-Awards 2020
Mercedes und Hamilton die großen Gewinner

AUTO BILD verleiht in seiner aktuellen Ausgabe die AUTO BILD MOTORSPORT-Awards des Jahres 2020. Das sind die Gewinner.
Bild: Mercedes
Dieser Schuh sitzt am schwersten Gasfuß der Formel 1. Größe 43,5. Marke: Puma SpeedCat Pro. Farbe: Schwarz-Lila. Mit der Startnummer "44" auf der Seite.
Eigentlich. Denn um den Rennfahrer des Jahres zu ehren, haben wir Lewis Hamiltons Rennschuh mit echtem Schwabacher Blattgold überziehen lassen. Nach Walter Röhrl, Michael Schumacher und Gerhard Berger bekommt nun auch der neue alte Formel-1-Weltmeister den Goldenen Schuh von AUTO BILD für besondere Leistungen im Motorsport.

Lewis Hamilton mit dem Goldenen Schuh von AUTO BILD MOTORSPORT
Bild: Mercedes
Mercedes-Sportchef Toto Wolff erhielt angesichts von sieben WM-Titeln in Folge die Trophäe für das „Team des Jahres“. „Es ist eine große Ehre, diesen Preis im Namen des Teams entgegennehmen zu dürfen“, sagt der Österreicher. „Auto Bild ist eine der wichtigsten Autozeitschriften in unserem Heimatmarkt Deutschland, und insofern nehme ich diesen Preis sehr gerne im Namen aller Kolleginnen und Kollegen an.“

Mercedes-Teamchef Toto Wolff
Bild: Mercedes
Der Österreicher weiß aber auch: „Erfolg hat immer viele Väter, und Michael (Schumacher; d. Red.) war definitiv daran beteiligt, die Basis für den Erfolg dieses Teams zu legen – gemeinsam mit Norbert Haug und Ross Brawn. Ohne sie alle würde es dieses Team in seiner heutigen Form gar nicht geben. Ihre gemeinsame Vorarbeit war die Plattform, die uns diese Seriensiege ermöglicht hat.“

Formel-E- und Extreme-E-Gründer Alejandro Agag
Bild: Extreme E
Die weiteren Preisträger: René Rast nahm zum dritten Mal den Goldenen Schuh des DTM-Meisters entgegen. „Ich freue mich riesig über so einen Preis“, räumt der Audi-Star ein. „Der zeigt, wie sehr meine Leistung anerkannt wird.“ Vor allem in einem Jahr, in dem er eine Aufholjagd in den Asphalt brennen musste. Rast: „Ich bin niemand, der sagt: Jetzt läuft es nicht, also habe ich keine Lust mehr. Mein Vater hat mir erklärt, dass das jetzt mein zehnter Titel in den letzten 15 Jahren war. Ich war in verschiedenen Serien zehnmal Meister und dreimal Vizemeister. Wenn man 13 Jahre lang immer diesen Druck spürt, bist du irgendwann so abgebrüht, dass du einen Vorteil gegenüber Fahrern hast, die nicht so viel Erfahrung haben.“

Die Meister im ADAC GT Masters, Porsche-Fahrer Michael Ammermüller und Christian Engelhart
Bild: SSR Performance
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