Auto-Flops 2010: Rückblick
Die Verlierer des Jahres

Pleiten, Pech und Pannen: Das Autojahr 2010 verlief für manche Akteure ganz anders als erwartet. Rückruf-Ärger, Absatzflaute, miese Testergebnisse – hier gibt's die Flops des Jahres im Überblick.
- Jan Kretzmann
Hoppla, was ist denn hier schiefgegangen? Für manche Autohersteller lief das Jahr ganz anders, als es sich die Strategen in der Chefetage vorgestellt haben. autobild.de fasst zusammen, wer 2010 so richtig ins Fettnäpfchen getreten ist. Beispiel Toyota: Die Japaner durchschritten 2010 das Tal der Tränen. Bereits 2009 mehrten sich Berichte über hakende Gaspedale in den USA, Anfang des Jahres schwappte dann die Riesen-Rückrufwelle nach Europa. Und es sollte nicht die einzige bleiben. Es folgten Probleme mit Bremsen, Lenkung und Elektronik, sowie Motoren-Ärger bei Nobeltochter Lexus. Folge: Die Verkaufszahlen rauschten in den Keller, das Image des einstigen Musterknaben ist schwer angeschlagen. Ähnlich mies lief es für den indischen Autobauer Tata: Nachdem der Nano als billigstes Auto der Welt mit viel Tamtam angekündigt worden war, steht sich die Billig-Kiste jetzt in den Verkaufshallen Indiens die Reifen platt – den Nano will keiner. Ob das daran liegt, das bereits einige Modelle durch Kurzschluss im Cockpit fast abgekokelt wären, oder daran, dass der Nano aussieht wie ein rollendes Überraschungsei, sei dahingestellt.
Jahresrückblick 2010: Die PR-Pannen des Jahres

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