Wenn Schnee und Eis im Winter die Verkehrssicherheit gefährden, darf es nicht fehlen: Streusalz. Die Straßenmeistereien rücken dann raus, um die Straßen wieder befahrbar zu machen. Zum Leidwesen der Autos allerdings.
Denn für die ist das Streusalz auf Dauer nicht gut, vor allem nicht in Kombination mit Feuchtigkeit und Schmutz. Deshalb sollte im Winter das Auto nicht vernachlässigt werden.

Auto und Streusalz: Unterboden besonders gefährdet

Ganz wichtig ist dabei der Unterboden, ist dort die Schutzschicht durch Steinschlag oder Aufsetzen beschädigt, können Salz und Feuchtigkeit für Probleme sorgen. Denn Streusalz findet den Weg auch in den kleinsten Riss – die Rostgefahr steigt. Auch Achsen, Lager und Bremsleitungen sind gefährdet, das gilt vor allem für ältere Autos.
Bedeutet: Den Unterboden nicht nur reinigen, sondern am besten auch von einem Fachmann begutachten lassen. Der Profi kann dabei helfen, im Vorfeld Problemstellen zu erkennen und sie auszubessern beziehungsweise einen Unterbodenschutz aufzutragen.
Wichtig im Winter: eine regelmäßige Autowäsche.
Bild: Hans Joachim Mau / AUTO BILD

Auch der Lack ist der Streusalz-Gefahr ausgesetzt, vor allem dann, wenn er zum Beispiel durch Steinschlag oder Ähnliches bereits Vorschäden hat. Kratzer sollten deshalb grundsätzlich zeitnah entfernt werden. Reparatursets oder Lackstifte gibt es im Fachhandel.
Was auch hilft: Vor dem Winter beziehungsweise vor dem ersten Schnee eine gründliche Wäsche, dazu eine Politur und eine Versiegelung, auch hier im Idealfall durch Profis. Das Ergebnis ist in der Regel besser und nachhaltiger.

Regelmäßig in die Waschstraße fahren

Und diese "Vorsorge" sollte fortgesetzt werden. Bedeutet: regelmäßig in die Waschstraße fahren. Wichtig ist, dass die Vorwäsche mit klarem Wasser gründlich vorgenommen wird, um das Salz wegzuspülen. Wenn die Schmutzschicht vorher nicht richtig beseitigt wird, können bei der eigentlichen Wäsche kleine Kratzer entstehen.