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Taxi: Bei diesem Zeichen sollte man sofort die Polizei rufen

Autofahrer sollten wissen: Taxifahrer haben mehrere Möglichkeiten, Alarm zu schlagen. Ein lauter Alarm ist Pflicht, einen stillen Alarm gibt es ebenfalls.
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Die Regeln sind ziemlich eindeutig und als Verkehrsteilnehmer kennt man sie: Wenn bei einem Taxi das Schild leuchtet, ist es frei. Leuchtet das Schild nicht, ist das Taxi besetzt. Doch es gibt noch ein Licht beziehungsweise ein Zeichen, das vermutlich nicht viele Menschen kennen, und vor allem auch nicht die Bedeutung.
Denn es kann auch vorkommen, dass am Taxi-Schild eingelassene rote LED leuchten oder aber gleich das ganze Schild blinkt. Das ist ein sogenannter stiller Alarm. Soll heißen: Der Fahrer hat Probleme, er befindet sich in einer Notlage und hat den Alarm deshalb im Auto ausgelöst.
Es kann auch das ganze Schild blinken
Das komplett blinkende Schild gibt es bei älteren Modellen, die roten LED bei neueren, weil diese für einen möglichen Angreifer im Innern des Taxis nicht so gut zu erkennen sind, wie zum Beispiel bei einer Spiegelung in Scheiben anderer Autos. So soll eine mögliche Eskalation zumindest nicht noch forciert werden.

Fällt ein Taxi-Alarm auf, sollte man die Polizei rufen.
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Wenn man diesen stillen Alarm sieht, sollte man die 110 wählen und Hilfe holen. Dabei versorgt man die Beamten am Telefon mit Informationen wie Kennzeichen, Fahrzeugtyp und der Zulassungsnummer im Heckfenster, dazu mit dem Standort. Parallel wird durch den Alarm aber auch die Taxizentrale informiert.
Es gibt auch einen lauten Alarm
Falls möglich, kann man das Taxi im Auge behalten und ihm folgen, man sollte sich und andere dabei aber keinesfalls in Gefahr bringen.
Wichtig zu wissen: Wo es einen leisen Alarm gibt, gibt es auch einen lauten. Auch der wird vom Taxifahrer ausgelöst. Durch diesen Alarm hupt das Taxi in Intervallen, daneben leuchten die Scheinwerfer und die hinteren Blinker auf. Dieser Alarm ist in deutschen Taxen Pflicht, der stille Alarm ist es nicht. Auch beim lauten Alarm gilt: 110 wählen, sich selbst und andere aber nicht in Gefahr bringen.
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