Das Wetter ist für Autofahrer eine echte Herausforderung. Vor allem in Zeiten des Klimawandels, wenn im Sommer plötzlich Unwetter aufziehen und es dabei stürmisch wird. Dann gilt es, dass Autofahrer vor allem Ruhe bewahren. Und sich voll und ganz auf Auto und Straße konzentrieren.
Was man noch tun sollte? Langsamer fahren, denn bei niedrigerer Geschwindigkeit kann man bei starkem Wind einfacher reagieren. Wenn zum Beispiel eine Windböe den Wagen erfasst, hilft am besten ein gefühlvolles Gegenlenken. Reißt man hektisch daran herum, kann man ins Schleudern geraten.

Die Augen offenhalten

Was ebenfalls wichtig ist: Auf die anderen Verkehrsteilnehmer achten, dabei den Abstand zum Vordermann vergrößern. Auch den Gegenverkehr sollte man beobachten, denn andere Autos könnten bei dem Sturm ins Schlingern geraten. Auf das Überholen sollte man bei starkem Wind am besten verzichten.
Eine besondere Vorsicht sollte man an Waldschneisen, auf Brücken sowie an den Ein- und Ausfahrten von Tunnels walten lassen. Denn dort sind Böen oder Verwirbelungen besonders tückisch.
Bei Fahrzeugen mit großer Angriffsfläche wie Gespanne mit hoch aufbauenden Anhängern, Transporter, Wohnmobile oder Lastwagen sollte man am besten, wenn man unterwegs ist, so lange mit der Weiterfahrt warten, bis der Sturm abklingt, so der TÜV Süd.
Sollte es auf Autobahnen durch Winde besonders gefährdete Abschnitte geben, sind diese oft mit Schildern oder Windsäcken ausgezeichnet. Auf Landstraßen sollte man angesichts des Seitenwindrisikos besonders vorsichtig sein.

Im Vorfeld informieren

Der ADAC rät, bei vorhergesagten Stürmen vor dem Losfahren eine Strecke entlang möglichst weniger Bäume zu suchen. Ab Windstärke 5 (29 bis 38 km/h Windgeschwindigkeit) ist bereits Vorsicht geboten. Ab Windstärke 10 oder einer Orkanwarnung rät der ADAC davon ab, überhaupt Auto zu fahren.