Kfz-Versicherung wechseln

Autofahrer können Beiträge sparen

Autofahrer können wegen Corona bei der Kfz-Versicherung sparen

In Zeiten des verordneten Homeoffice pendeln viele Bundesbürger nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit. Das spart nicht nur Zeit, sondern kann in vielen Fällen auch bares Geld bringen.
Die seit März dieses Jahres grassierende Corona-Pandemie hat die Mobilität vieler Deutscher in den letzten Monaten massiv eingeschränkt. In Zeiten des verordneten Homeoffice pendeln viele Bundesbürger nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit. Das spart nicht nur Zeit, sondern kann in vielen Fällen auch bares Geld bringen. Denn bei fast jeder Kfz-Versicherung ist die Höhe der Beiträge an die jährliche Kilometerleistung geknüpft. Will heißen, wer weniger fährt, muss auch weniger zahlen. Wer beispielsweise statt 15.000 Kilometer pro Jahr nur noch auf 10.000 Kilometer kommt, spart in vielen Versicherungstarifen knapp zehn Prozent der Beiträge, so das Verbraucherportal finanztip.de.

Doch Versicherungen sind nicht gerade als Wohltäter bekannt. So ist es nicht verwunderlich, dass die Kfz-Versicherer von sich aus keine Beiträge an die Versicherten rückerstatten. Finanztip rät dazu, den aktuellen Kilometerstand an die Kfz-Versicherung zu übermitteln, um die geringere Fahrleistung zu dokumentieren.

Einige Kfz-Versicherungen wie die Allianz, Ergo und HUK Coburg erstatten laut Angabe von Finanztip den Versicherten die zu viel bezahlten Beiträge zurück. Andere wiederum, wie unter anderem die Hanse Merkur und die Württembergische, berechnen ab der Meldung einer reduzierten Fahrleistung einen geringeren Versicherungsbeitrag.

Für einige Autofahrer könnte das aktuelle Jahr jedoch auch zu einer Beitragssteigerung führen. Diejenigen, die aufgrund der Corona-Pandemie von öffentlichen Verkehrsmitteln auf den eigenen PKW umgestiegen sind, werden auf eine höhere Fahrleistung kommen als der Versicherung ursprünglich gemeldet. Auch diese Tatsache ist der Kfz-Versicherung mitzuteilen, selbst wenn es steigende Beiträge nach sich zieht.

Beitragssteigerungen muss jedoch kein Autobesitzer ohnmächtig hinnehmen. Bis Ende November können Sie Ihre aktuelle Kfz-Versicherung kündigen und die Versicherung wechseln. Vorschnelles Handeln kann aber Geld kosten. Ein Versicherungswechsel sollte immer wohlüberlegt sein und idealerweise auf den Informationen eines Versicherungsvergleichs beruhen.

Fotos: DPA

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