Autofreie Insel: So witzig reagiert Langeoog auf mobile.de-Spot
Langeoog kontert charmant auf mobile.de-Spot

Aus einer Autoplattform-Kampagne wird ein kleiner Kommunikationsklassiker. Die Nordseeinsel Langeoog zeigt, wie man auf clevere Werbung noch cleverer antwortet.
Bild: mobile.de
Was als ironischer Spot zur Autoliebe begann, wird zum viralen Hin und Her: Eine Kampagne der Automobilplattform mobile.de provoziert, Langeoog kontert. Und zwar norddeutsch charmant, ganz gelassen und ohne Motorenlärm.
Zur Erinnerung: In seinem TV-Spot erklärt das Autobörsen-Portal, wie wichtig das Auto im Alltag sei und endet mit der Spitze: "Aber zum Glück lebst du nicht auf Langeoog." Gemeint ist die autofreie Nordseeinsel, auf der keine Autos erlaubt sind.
Langeoogs Bürgermeister reagiert auf mobile.de
Die Reaktion kam prompt – und richtig gut. Bürgermeister Onno Brüling meldet sich aus dem Strandkorb zu Wort und stellt klar: "Zum Glück leben wir genau hier!" Statt sich über den Spot zu ärgern, liefert Langeoog eine wunderbar entspannte Antwort inklusive alternativer Mobilität: Fahrräder, Kutschen, Fähren.
Und nicht nur das. In einem weiteren Video nimmt Langeoog die Tonalität des mobile.de-Spots auf, dreht die Perspektive aber um: Nicht das Auto ist der Schlüssel zur Freiheit, sondern dessen Abwesenheit. "Hier hupen nur die Möwen", heißt es. Und wer sich durchschlängeln muss, steht eben in der Schlange fürs Fischbrötchen.
Die Reaktionen in den sozialen Medien sind begeistert; nicht nur, weil sich hier zwei Seiten humorvoll begegnen, sondern weil sich Langeoog als cleverer Gegenpol zur Auto-Normalität positioniert, ohne den Zeigefinger zu heben.
Wichtig auch: Mobile.de wird nicht beleidigt, sondern mit einem charmanten "P.S.: Finden wir auch witzig!" abgeholt. Der nette Automobil-verbale Schlagabtausch zeigt, wie man sich auch respektvoll über verschiedene Varianten der Mobilität austauschen kann.
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