Autokauf: Ein Kaufbegleiter hilft
Ein Mann für alle Fälle

Ein Hamburger hat einen neuen Beruf erfunden: Kaufbegleiter. Er hilft Unsicheren bei der Modellwahl, verhandelt im Autohaus, bringt das Geschäft unter Dach und Fach. Wir haben den Automann getroffen.
- Roland Bunke
Jens Uwe Wendel (61) ist ein Automann durch und durch. Und während andere in seinem Alter auf die Rente warten, erfindet der Hamburger einen neuen Beruf: "Kaufbegleiter". Wie ein Makler geht Wendel seit zwei Jahren mit Kunden ins Autohaus oder zu Privatverkäufern. Sondiert zuvor Angebote, berät zur Modellwahl, verhandelt den Preis. Seine Kunden hätten oft wenig Ahnung vom Auto, noch weniger Zeit – "und vielen ist das Feilschen peinlich", sagt Wendel. Zuvor war er mehr als 35 Jahre Automobilverkäufer, kennt das Geschäft also aus dem Effeff. Wir haben ihn gefragt, worauf es beim Autokauf ankommt.
Gebrauchte finden oder anbieten: Gebrauchtwagenbörse

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Nah an die Schmerzgrenze

Bild: Ralf Timm
So viel kostet der Service
Autokaufbegleiter Jens Uwe Wendel aus Hamburg arbeitet auf Provisionsbasis. Vom Nachlass auf einen Gebrauchten oder Neuwagen, den er aushandelt, erhält er ein Drittel als Honorar. Haben Kunden bereits ein Angebot mit Rabatt, erhält er für seine Nachverhandlungen im Erfolgsfall die Hälfte dessen, was er zusätzlich erlöst. Die Sondierung von Angeboten und die Begleitung ins Autohaus oder zum Privatverkäufer im Raum Hamburg ist im Preis enthalten. Weiteren Service, etwa die Begutachtung von Autos in ganz Deutschland, bietet er auf Anfrage. Kontakt: www.ihr-kaufbegleiter.de.
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