Autonomes Fahren: Studie der Universität Michigan
Üble Aussichten?

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Sind autonome Autos zum Spucken? Eine Studie der Universität Michigan besagt: Die Wahrscheinlichkeit, dass Passagiere an Reiseübelkeit leiden werden, ist hoch.
Bild: Werk

Gemütlich im Rinspeed XChangE gegen die Fahrtrichtung liegen und glotzen? Eventuell eine üble Idee.
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Für die Studie befragten die Wissenschaftler 3200 Erwachsene in den USA, Indien, China, Japan, Großbritannien und Australien, womit sie sich auf einer autonomen Fahrt die Zeit vertreiben würden. Das Ergebnis: Etwa 60 Prozent der Befragten würden auf die Straße gucken, schlafen oder telefonieren – was Übelkeit nicht fördert. Sechs bis zwölf Prozent aber würden durchaus Dinge tun, die im Gehirn einen Informationskonflikt (Körper meldet Bewegung, Augen Stillstand) und damit ein Unwohlsein herbeiführen könnten.Ist die Idee vom selbstfahrenden Auto also gar keine so gute? So weit gehen die Forscher aus Michigan nicht. Sie appellieren aber an die Autohersteller, einige Dinge zu bedenken: Große Fenster seien unabdingbar, die Monitore sollten so angebracht werden, dass der Blick tendenziell in Fahrtrichtung und nicht nach unten gerichtet ist, und dreh- oder schwenkbare Sitze seien zu vermeiden.
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