Autoreparaturen für Sparfüchse: Tipps
So lässt sich bei Autoreparaturen Geld sparen

Bis zu 440 Euro geben die Deutschen durchschnittlich im Jahr für Reparaturen und Wartung aus. Gut zu wissen: Es gibt Möglichkeiten, Geld zu sparen.
Bild: Ralf Timm / AUTO BILD
Laut einer Studie der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) geben deutsche Autofahrer durchschnittlich bis zu 440 Euro pro Jahr für Reparaturen und Wartung ihres Fahrzeugs aus. Unfälle sind da noch nicht einmal mit eingerechnet.
Die Kosten generell lassen sich bei einem Auto nicht vermeiden, es gibt aber Möglichkeiten, um Geld zu sparen.
Teile aus dem freien Markt
So kann man auch in herstellergebundenen Werkstätten nach Teilen aus dem freien Markt fragen. Denn Zulieferer-Teile sind qualitativ nicht schlechter als die der Automobilhersteller, dafür aber oft deutlich günstiger.
Zudem sollte man auch freie Werkstätten ins Blickfeld nehmen, denn die sind in der Regel günstiger als herstellergebundene. Es gibt aber Ausnahmen, zum Beispiel dann, wenn die eigene Kfz-Versicherung eine Klausel zur Werkstattbindung enthält. An die sollte man sich dann natürlich halten.

Ist man selbst handwerklich geschickt, kann man Reparaturkosten vermeiden, indem man selbst Hand anlegt.
Bild: Ralf Timm
Es kann sich auch lohnen, die Werkstattrechnung sorgfältig zu prüfen und mit der Werkstatt zu besprechen, wenn Posten unklar oder schwammig formuliert sind. Nicht auszuschließen, dass die Posten dann nicht berechnet werden dürfen.
Smart Repair ist eine Option
Der ADAC empfiehlt zudem den Einsatz von sogenannten Austauschteilen, um Reparaturkosten zu senken. "Diese Teile können zwar vom Originalhersteller stammen, sind jedoch gebraucht. Die defekten Baugruppen werden überarbeitet und funktionieren dann einwandfrei. Auf diese Weise können beispielsweise eine ältere Lichtmaschine oder ein Getriebe erneut eingebaut werden", so der ADAC.
Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von Ersatzteilen aus alten oder unfallbeschädigten Autos. Denn oft sind viele Teile noch intakt und können in das eigene eingebaut werden. Das sogenannte "Smart Repair" als kostengünstige Alternative ist bei kleinen Schäden ebenfalls eine Option.
Und klar: Ist man selbst handwerklich geschickt, kann man Reparaturkosten vermeiden, indem man selbst Hand anlegt.
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