(dpa/cj) Die steigenden Rohstoffpreise und der Zwang zur Entwicklung neuer Antriebsarten drängen die deutschen Autozulieferer zu Fusionen und in Pleiten. Das ist das Ergebnis einer Studie des  renommierten Beratungsunternehmens Ernst & Young, für die 150 deutsche Autozulieferer befragt wurden. Wegen der hohen Spritpreise und der Klimadebatte müssten die Firmen sich technologisch neu orientieren – dem seien aber nicht alle Zulieferer gewachsen. "Den Unternehmen, die jetzt den Anschluss verpassen, weil sie die enormen Innovationskosten nicht schultern können, wird schnell das Aus drohen", hieß es als Fazit. Die Firmen müssten neue, sparsame Antriebsmotoren entwickeln und große Summen investieren. Vielen werde das nur mit Kooperationen und Zukäufen gelingen.
Gewinner des Ausleseprozesses seien die finanziell gut aufgestellten Unternehmen mit attraktiven Produkten, die langfristig planten. Verlierer seien Firmen mit wenig Eigenkapital und ohne breites Produktangebot.