Diese Ankündigung ist eine echte Überraschung: Der radikale und kompromisslose Einsitzer BAC Mono, ein Sportwagen, der seit Jahren für extremen Leichtbau und phänomenale Fahrleistungen steht, könnte schon bald als Brennstoffzellen-Auto debütieren. Der erste Teaser zeigt, dass sich auch kleine Sportwagenhersteller wie die "Briggs Automotive Company" (BAC) ernsthaft mit alternativen Antrieben auseinandersetzen. Das Ziel: Bis 2030 will die britische Sportwagenschmiede CO2-neutral werden!
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Um das selbst gesteckte Ziel zu erreichen, hat sich BAC mit dem ebenfalls britischen Start-up Viritech zusammengetan. Viritech ist eigentlich auf Nutzfahrzeuge spezialisiert und beschäftigt sich in diesem Rahmen intensiv mit alternativen Antrieben, insbesondere der Wasserstoff-Brennstoffzelle. Bereits 2021 hat das Unternehmen mit dem Apricale einen eigenen Sportwagen vorgestellt, der rund 800 kW (1088 PS) leisten und bis zu 320 km/h schaffen soll. Ab 2023 sollen insgesamt 25 Apricale entstehen.
BAC Mono mit Brennstoffzelle
Viel ist auf den Teaserbildern nicht zu erkennen. Noch ist der BAC Mono mit Brennstoffzellenantrieb eine Studie.

Was den BAC Mono betrifft, ist die Wasserstoff-Version zu diesem Zeitpunkt nur eine erste Studie. Auf den wenigen Teaserbildern sind keine optischen Veränderungen zum aktuellen Modell zu erkennen, doch anstelle des Vierzylindermotors soll im Heck der Brennstoffzellenantrieb sitzen. Bisher gibt es noch keine weiteren Informationen oder technische Daten – allerdings verspricht BAC, dass die Fahreigenschaften des Monoposto nicht beeinträchtigt werden sollen.

Der BAC Mono wiegt nur 580 Kilo

Und Leichtbau ist das A und O bei BAC. Seit der Präsentation im Jahr 2011 bietet der Mono eines der puristischsten Fahrerlebnisse, das für Geld erhältlich ist. Die bis 2020 gebaute erste Generation des Mono ist weniger als vier Meter lang, nur 1,11 Meter flach und besitzt weder Dach noch Windschutzscheibe. Nicht mal einen Beifahrersitz gibt es, denn der Pilot sitzt in der Mitte – in einem eigens nach seinen ergonomischen Anforderungen angefertigten Cockpit. Mit einem Trockengewicht zwischen 490 (bis Baujahr 2015) und 580 Kilo bei anfänglich 290 und später sogar 309 PS aus einem 2,3- bzw. 2,5-Liter-Vierzylinder (ab 2015) beschleunigt der Mono in 2,8 Sekunden auf 100 km/h. Dabei ist das eigentliche Zuhause des Leichtbau-Sportwagens die Rennstrecke.

Nach rund 100 verkauften Exemplaren hat BAC im Jahr 2020 die zweite Generation des Mono präsentiert – eine konsequente Weiterentwicklung des Konzepts. Der von Mountune entwickelte Vierzylinder wurde noch mal leistungsgesteigert. 337 PS fallen mittels sequenziellem Sechsganggetriebe über die Hinterräder her und haben leichtes Spiel mit dem Mono, dessen zweite Generation nur 570 Kilo auf die Waage bringt.

Noch gibt es wenig konkrete Informationen zum Projekt

Um genau dieses Alleinstellungsmerkmal, das puristische Fahrerlebnis, auch mit einem alternativen Antrieb zu halten, könnte die Brennstoffzellen-Technik der richtige Weg sein – denn sie ist unter Umständen leichter als ein batterieelektrischer Antrieb. Ob und wann der BAC Mono mit Brennstoffzelle debütiert und wie viel er womöglich kosten wird, ist aktuell nicht bekannt.