(dpa/AUTO BILD/KI) Die Deutsche Bahn und der Rhein-Main-Verkehrsverbund haben ein bundesweit erstes Pilotprojekt für einen autonomen On-Demand-Shuttleservice im öffentlichen Nahverkehr gestartet. In einem genau definierten Bereich verkehren die Fahrzeuge faktisch fahrerlos, allerdings ist zu Beginn ein Sicherheitsfahrer mit an Bord. Wie die Bahn am Dienstag mitteilte, sollen in der Testphase schrittweise sechs Fahrzeuge in Darmstadt und im Kreis Offenbach zum Einsatz kommen. Passagiere dürfen in dieser Anfangsphase noch nicht mitfahren.
Das Projekt trägt den Namen „KIRA“, was für KI-basierter Regelbetrieb autonomer On-Demand-Verkehre steht. Die Technologie ermöglicht es den Fahrzeugen, mit normaler Geschwindigkeit am Straßenverkehr teilzunehmen, wobei alle Entscheidungen über Fahrmanöver autonom vom Fahrzeug getroffen werden. Diese werden von technischem Aufsichtspersonal überwacht.
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Ziel des Projektes ist es, den öffentlichen Nahverkehr attraktiver und flexibler zu gestalten. Die autonomen Shuttles, die vor allem in ländlichen Gebieten eingesetzt werden sollen, zielen darauf ab, eine flächendeckende Mobilität zu gewährleisten und verschiedene Verkehrsmittel miteinander zu verknüpfen.
Betreiber der autonomen Fahrzeuge ist die DB Regio Bus Mitte. Die Finanzierung des Projekts erfolgt mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums, das rund 2,2 Millionen Euro bereitstellt, sowie durch das Land Hessen. Die Genehmigung für den Testbetrieb wurde vom Kraftfahrt-Bundesamt erteilt.