Batterieausfälle: ADAC-Statistik
Immer mehr Batterien überfordert

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Immer mehr Autobatterien fallen wegen immer höherer Anforderungen im Alltag aus. Das belegt eine ADAC-Statistik. Die Gründe dafür erklärt AUTO BILD in Heft 41/2013.
In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Batterieausfälle auf deutschen Straßen rasant gestiegen. Allein im Jahr 2012 sind Autobatterien viermal so häufig ausgefallen wie noch 1996. Das berichtet AUTO BILD in seiner Ausgabe 41/2013. Laut Statistik des ADAC mussten die Pannenhelfer im vergangenen Jahr 685.751 Mal Starthilfe leisten. Immer mehr Hightech und elektronische Helfer im Auto stellen immer höhere Ansprüche an die Batterien. Helmut Schmaler vom ADAC: "Zwar ist die Qualität der Starterbatterien in den letzten Jahren generell besser geworden. Die Anforderungen sind jedoch noch weit stärker gestiegen, beispielsweise durch die Vielzahl elektrischer Komfortverbraucher und den zunehmenden Stop-and-go-Verkehr in Ballungsräumen." Eine Ursache für die Ausfälle liegt in der Deklaration der Autobatterien als wartungsfrei. Das suggeriert, dass die Batterie keinerlei Zuwendung benötigt, bedeutet aber lediglich, dass kein Wasser nachgefüllt werden kann. "Wer im Winter viel Kurzstrecke fährt, sollte auch beim wartungsfreien Akku regelmäßig die Spannung überprüfen und ihn gegebenenfalls nachladen lassen", empfiehlt Schmaler deshalb. Wenn dann doch irgendwann eine neue Batterie her muss, gilt: Wartungsfreie Akkus stehen mit Säurefüllung im Regal, oft monatelang. Werden sie nicht regelmäßig nachgeladen, nehmen sie Schaden. Eine solche Batterie hat eine deutlich herabgesetzte Lebensdauer.
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