Es gibt Dinge, die ändern sich nie. Zum Beispiel, dass jedes Jahr ein Winter kommt und mit ihm im Schlepptau schlappe Batterien für Startschwierigkeiten sorgen. Warum das so ist? Da gibt es drei Gründe. Erstens: Fällt das Thermometer unter null, schwindet die Leistung des Akkus. Bei -20 Grad bleiben nur 50 Prozent übrig. Gegenmittel: In einer geheizten Garage parken – mehr ist nicht möglich. Zweitens: Sitzheizung, elektrische Vorheizer beim Diesel, heizbare Heckscheibe etc. saugen der Batterie den Saft ab. Viele Kurzstreckenfahrten belasten sie zusätzlich. Gegenmittel: Nicht so viele elektrische Verbraucher einschalten, Kurzstrecken meiden. Drittens: Schlechte Pflege der Technik erschwert die Arbeit der Batterie. Gegenmittel: Technik regelmäßig prüfen und pflegen. Keine Angst, das ist ganz einfach.
Batteriepflege im Winter
Überprüfen Sie den Ladezustand der Batterie mit einem Schnelltester.
• Durch feuchten Schmutz fließen Kriechströme, die die Batterie entladen.
• Rutscht der Keilriemen, wird die Lichtmaschine nicht ausreichend angetrieben, die Batterie nicht geladen.
• Der Masseanschluss von der Karosserie zur Batterie muss rostfrei sein. Rost behindert den Stromfluss.
• Pole und Polklemmen sauber halten. Dicke Oxidschichten entfernen. Beschädigte Pole mit einem Polhobel nachschneiden dünn mit Polfett einreiben. • Prüfen, ob die Bleiplatten mit destilliertem Wasser bedeckt sind. Vorsicht: Säure. • Ladezustand: Zum Batteriecheck in die Werkstatt, um zu prüfen, ob die Batterie noch in Ordnung ist.