Begleitetes Fahren

Sichere Sache

Die UnfĂ€lle mit FahranfĂ€ngern gehen zurĂŒck, zumindest in Niedersachsen. Das ist das Ergebnis einer Studie zum begleiteten Fahren ab 17.
Einen durchschlagenden Erfolg bescheinigt eine Studie des Verkehrsministeriums Niedersachsen jetzt dem Modellversuch zum begleiteten Fahren ab 17: Die jungen FahranfĂ€nger verursachten nach ihrer Probezeit mit einem Erziehungsberechtigten auf dem Beifahrersitz 40 Prozent weniger UnfĂ€lle und zahlten 60 Prozent weniger Bußgelder als ihre Altersgenossen, die von Anfang an alleine fuhren. "Unsere Erwartungen sind weit ĂŒbertroffen worden", sagte Landesverkehrsminister Walter Hirche in Berlin. Das Projekt habe das Ziel erreicht, "die FahranfĂ€nger fĂŒr die Zeit des Alleinfahrens fit zu machen."

Die FĂŒhrerscheinneulinge gelten als hochgradig gefĂ€hrdete Gruppe im Straßenverkehr. JĂ€hrlich sind 22.000 Tote und Schwerverletzte unter den Verkehrsteilnehmern zwischen 18 bis 24 Jahren zu beklagen. Die Statistik zum begleiteten Fahren ab 17 zeichnet dagegen ein weitaus erfreulicheres Bild: Die Landesregierung hat bislang zehn UnfĂ€lle gezĂ€hlt, keinen mit schwerem Personenschaden. Bei sechs Personen wurde ein falscher Begleiter festgestellt und die Genehmigung widerrufen. In Niedersachsen sind bisher ĂŒber 20.000 Genehmigungen zum begleiteten Fahren erteilt worden. 4500 FahranfĂ€nger sind bereits alleine unterwegs, 5000 fahren derzeit in Begleitung.
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