Fast jeder Scheibenbremsen-Fahrer weiß, falsch eingestellte Discs können viel Krach verursachen. Schleifgeräusche nerven nicht nur, sondern sie bremsen Sie auch aus. Was man dagegen tun kann – wir verraten es Ihnen.

Tipps für Scheibenbremsen am Fahrrad

Die Beläge werden mit der Zeit immer dünner. Sind diese bis aufs Metall abgeschliffen, so drohen irreparable Schäden und Verlust der Bremsleistung.
Wenn Sie Laufräder mit Schnellspannern besitzen und Schleifgeräusche wahrnehmen, sollten Sie zuerst überprüfen, ob das Laufrad richtig in der Verankerung sitzt.
Wenn der Hebelweg dadurch, dass die Beläge abnutzen, etwas zu weit geworden ist, Sie aber sonst keine technischen Probleme haben, dann drehen Sie die Schraube, die sich zwischen Bremskörper und Bremszughülle befindet, ein wenig heraus. Vergewissern Sie sich jedoch unbedingt, dass die Beläge noch dick genug sind.
Mit dieser Stellschraube können die Beläge etwas dichter an die Bremsscheibe gebracht werden.

Schlechte Bremsleitung und Quietschgeräusche können Hinweise darauf sein, dass der Belag verglast ist. Sollte das der Fall sein: Verbauen Sie neue Beläge oder schleifen Sie die Alten vorsichtig mit Schleifpapier an.

Zwei Arten von mechanischen Scheibenbremsen

Bei mechanischen Scheibenbremsen wird zwischen zwei unterschiedlichen Arten unterschieden. Es gibt Modelle, bei denen sich die Kolben nur auf der einen oder aber auf beiden Seiten bewegen. Wir nennen sie 1-Kolben- und 2-Kolben-Scheibenbremsen. Welche Art von Bremse Sie besitzen, können Sie beim Betätigen des Bremshebels sehen. Bewegen sich beide Beläge zur Mitte hin, handelt es sich um ein 2-Kolben-Modell, bewegt sich nur einer, so ist es ein 1-Kolben-Modell. Bei der Wartung muss unterschiedlich vorgegangen werden.

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Wartung von Scheibenbremsen mit nur einseitig beweglichen Kolben

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Wartung von Scheibenbremsen mit beidseitig beweglichen Kolben




Von

Svenja Schrade