Bildergalerie BMW 4er (2020)

Bildergalerie BMW 4er (2020)

BMW 4er (2020): Test, Preis, Marktstart, M440i, 430i, Abmessungen

So viel Spaß macht der neue 4er

Er kommt zwar erst im Oktober 2020, AUTO BILD ist den neuen, noch getarnten BMW 4er aber bereits gefahren. Und der ist um einiges spaßiger als der 3er!
Wir wollen ausnahmsweise nicht über die umstrittene Doppelniere im XXL-Format reden. Wir wollen über Dynamik reden, über Fahrspaß. Also ran an die beiden BMW 4er-Prototypen, die wir heute fahren: einen 430i mit Zweiliter-Vierzylinder, 258 PS und Hinterradantrieb sowie den allradgetriebenen M440i mit 374 PS starkem Reihensechser.

Flacher und steifer als der 3er

BMW hat die beiden Autos gut abgeklebt, will noch nicht allzu viel verraten. Was man gleich sieht: Das Ding ist viel flacher als ein 3er, knappe sechs Zentimeter, um genau zu sein. Dazu haben sie die Spurweite hinten um mehr als zwei Zentimeter vergrößert, den Schwerpunkt (und die Position der Sitze) um zwei Zentimeter nach unten verlagert. Für den wichtigsten Eingriff brauchte es die Überredungskünste von Projektleiter Thomas Roth: Zehn zusätzliche Fahrdynamik-Streben oder andere Bauteile, die der Steifigkeit dienen, haben die Ingenieure montiert. Diese Stabilisatoren sitzen an Vorder- und Hinterwagen, machen die ohnehin feste Karosse noch stabiler. Roth: "Jetzt haben wir den Controller, der das durchgewinkt hat, mal fahren lassen. Er hat gestrahlt." Zu Recht? AUTO BILD kontrolliert das.

M440i: Kurven sind sein Spezialgebiet

BMW M440i: Federung, Dämpfer, Stabis – alles einen Tick straffer ausgelegt als beim 3er.

Zuerst im Reihensechser. Natürlich seidenweicher Sound, turbinenartiges Drehen, das ist automobile Hochkultur. Wir düsen mit Tempo 260 über die A9. Klar, das kann ein 3er auch, aber dann, auf kurvigen Straßen, da zeigt der M440i, was er kann. So ein 4er Coupé misst gute 4,70 Meter, die sich aber viel kürzer anfühlen, weil alles so schön straff und verbindlich ist. Federung, Dämpfer, Stabis – alles einen Tick straffer ausgelegt als beim 3er. Das ergibt auf der Autobahn präzisen Geradeauslauf, auf der Landstraße hohe Querbeschleunigung dank zusätzlicher Verstrebungen. Die Achtstufen-Steptronic schaltet so schnell und bei Bedarf auch zwei Stufen auf einmal zurück, sodass man nach der Kurve sofort wieder Power hat. Und auch die 1250 Euro fürs Adaptivfahrwerk sind gut angelegtes Geld: Im Comfort-Modus sanftes Gleiten über Frostaufbrüche, im Sport-Programm harter Hund, bei Sport Plus hängt der M440i noch stärker am Gas.

430i mit Hinterradantrieb

Nun umsteigen in den 430i. Ja, für BMW-Fans zwei Zylinder zu wenig. Aber dafür Hinterradantrieb und 200 Kilo leichter. Was man natürlich in jeder Spitzkehre merkt. Dieser 4er hat keine Adaptivdämpfer, sondern ein Sportfahrwerk. Würden wir nicht ordern, zu hart, gibt die Unebenheiten der Straße direkt an die Bandscheiben weiter; hier wünschen wir uns die Spreizung der adaptiven Dämpfer von hart bis zart. Dafür ist der Hinterrad-4er eine ganze Ecke handlicher als der Allradler. Das liegt auch am Sportdifferenzial, das an der Hinterachse verbaut ist und die Kraft genau dahin leitet, wo sie optimal in Dynamik veredelt werden kann.

Premiere, Marktstart und Preis

Der neue 4er kommt im Oktober 2020 auf den Markt.

Im Juni 2020 wird BMW die Folie abnehmen uns das Coupé zeigen, im Oktober kommt es auf den Markt. Es folgen im Frühjahr 2021 das Cabrio und im Sommer darauf das Gran Coupé mit vier Türen. Der Preis? Bislang verlangte BMW 3500 Euro Aufschlag für den 4er im Vergleich zum 3er. Demnach würde der 430i 49.150 Euro kosten und der M440i 66.350 Euro. Ach ja, die Basisvariante mit 184 PS 44.350 Euro. Ob man damit auch derart durch die Kurven fliegen kann?
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