BMW 4er Gran Coupé: Test
Wenn schon 4er, dann mit 6er

Das BMW 4er Gran Coupé wird noch schöner. Und bleibt teuer. Da muss es dann auch ein Sechszylinder sein, wie wir in userem Test zeigen.
Jeder hat sie, keiner mag sie, diese Vorurteile. Unter Autofahrern oft genannt: "Stufenhecklimousinen fahren nur Rentner" und "Kombis sind Nutzfahrzeuge". Stimmt kein Stück, trotzdem baut BMW extra für Menschen mit dieser Haltung einen Meinungsverstärker. Sein Name: 4er Gran Coupé. Seine Heimat: zwischen 3er Limo und Touring. Sein Auftrag: Mit bildschönem Profil sowie neuer Frontschürze samt LED-Scheinwerfern und -Nebelleuchten über den hohen Preis hinwegtäuschen. Kann das funktionieren? Das klärt der Test.
Im schicken Blechkleid stecken Nachteile für Fondpassagiere

Sehr gelungen: Das 4er Gran Coupé ist hübsch gezeichnet, die Form birgt aber auch Nachteile.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Bei der Motorenwahl sollte man keine Kompromisse machen

Klare Sache: Ins Gran Coupé gehört ein Reihensechser; in diesem Fall der Dreiliter-Diesel mit 258 PS.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
Für den flotten Bayern sprechen die seit November 2106 auf drei Jahre erweiterte Gewährleistung, das Wartungsintervall nach Anzeige beziehungsweise alle zwei Jahre sowie erträgliche Versicherungseinstufungen. Auf der anderen Seite lässt sich nicht wegdiskutieren, dass 53 400 Euro für das 430d Gran Coupé viel sind. Sehr viel sogar. Der Aufschlag zur 3er Limousine mit gleichem Antrieb beträgt immerhin 3500 Euro, gegenüber dem Touring werden immer noch 1750 Euro mehr fällig. Ein feiner Vergnügungszuschlag. "Wer schön sein will, muss leiden" ist wohl mehr als ein Vorurteil.
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