Manchmal geht Veränderung ganz einfach: BMW hat mit dem Modellwechsel einfach mal den Siebener mit kurzem Radstand abgeschafft. Die neue Generation misst nun also immer 5,39 Meter in der Länge. Wird der Bayer so tatsächlich ein besseres Auto? 

Im Innenraum wird geklotzt, nicht gekleckert 

In eine große Hülle passt eben auch viel rein: Im 7er regieren Platz und Luxus satt. Besonders angetan haben es uns die kuschelig weichen, ausladenden Ledersitze, die ganz klar mehr Wert auf Komfort als auf übertriebene Sportlichkeit legen. Sie sind allerdings nur teilweise über Tasten in der Tür verstellbar. 
Das Cockpit gibt sich weitläufig, die Bedienung ist ein Mix aus analog und digital. Gemessen an den vielen Funktionen geht die Bedienbarkeit völlig in Ordnung.
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD
Beinauflage, Lendenwirbelstütze, Heizung und Belüftung müssen über den zentralen Touchscreen eingestellt werden. Immerhin führt ein analoger Shortcut-Schalter schnell dorthin.
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Bestens aufgehoben fühlt sich, wer durch die sanft per Soft-Close schließenden Türen die hinteren Sitze entert. Hier gibt es so viel Platz, dass nicht nur Kleingewachsene ihre Knie komplett durchstrecken können, ohne vorne anzustoßen. Über zwei smartphonegroße Displays in den Türtafeln lassen sich diverse Fahrzeugfunktionen wie Infotainment, Klima und Ambientebeleuchtung steuern. Und der Chef kann den Privacy-Modus aktivieren, dann fahren das -Heckrollo, die Seitenrollos und die Dachblende zu.
560 Liter Laderaum, Lehne nicht umklappbar. Ladeöffnung und Fläche sind dafür gut nutzbar.
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD

Nicht zu vergessen, dass es optional ja noch einen 31,5 Zoll großen 8K-Flatscreen gibt, der bei Bedarf von der Decke herunterklappt. Hatte unserer Testwagen zwar nicht an Bord, macht aber nichts. So lässt sich der Blick aus dem mehrere Quadratmeter großen Panoramadach ungestört genießen.
Riesig: XXL-Fond mit Smartphone-Displays in den Türtafeln.
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD

Der Dreiliter-Diesel macht einen Top-Job 

Ob man das Frontdesign nun mag oder nicht, die beleuchtete Riesenniere beschert dem Bayern ein mächtiges Überholprestige, dem er voll und ganz gerecht wird.
Der Reihensechszylinder-Diesel tritt herrlich bullig an, wuchtet 670 Newtonmeter schon ab 1500 Umdrehungen auf die Kurbelwelle. Ein Startergenerator unterstützt, so stehen 299 Pferde zur Verfügung. Die Achtstufenautomatik wechselt bei entspannter Fahrweise bereits unter 2000 Umdrehungen zur nächsten Stufe, rupft allenfalls zwischen den ersten zwei Gängen minimal.
Satter Durchzug, säuselnder Klang: Mehr als die 670 Newtonmeter des Dreiliter-Diesels braucht im Siebener kein Mensch. 
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD

Härtere Schaltrucke fördert zutage, wer länger an der linken Schaltwippe zieht: Das aktiviert den Boost-Modus inklusive aufgeplusterter Sitzwangen, gefühlt etwas mehr Dampf und entsprechender Anzeige im Kombiinstrument. So oder so eilt man in
5,6 Sekunden auf Tempo 100 – zwei Zehntel schneller als angegeben. Bei 250 km/h ist Schluss. 
Hat sich dieses kleine Fenster zur Hektik geschlossen, macht der 7er wieder, was er am besten kann: Entschleunigen, sanft abrollen, der Luftfederung an beiden Achsen sei Dank. Wozu gesagt sei, dass sich die Seitenneigung noch in Grenzen hält. Die Bremswerte überzeugen ebenfalls: 32,8 Meter, das ist für gut 2,2 Tonnen Auto beachtlich. Gemessen daran, geht sogar der Testverbrauch von 6,9 Litern voll klar.
Was uns nicht gefällt? Größtenteils Kleinigkeiten. Dem Kombiinstrument fehlt ein Modus mit klassischen Rundinstrumenten, die Ablesbarkeit der Sicheln ist mehr schlecht als recht. Der iDrive-Controller lässt sich nicht wirklich nach unten drücken, sondern simuliert das nur über eine Vibration. Mehrere schnelle Drücker hintereinander verträgt er allerdings nicht, verharrt dann regungslos, sodass man letztendlich lieber die routiniert arbeitende "Hey BMW!"-Dame um Hilfe bittet. Der Fahrmodus-Schalter wurde zur Mini-Touchtaste degradiert, ist nur schwer auffindbar, ohne hinzugucken.
Das iDrive ist komplizierter, als es sein müsste. Hier hat BMW für schickere Optik Funktionalität aufgegeben.
Bild: Sven Krieger/AUTO BILD

Noch mal zu den Ausmaßen: Auch wenn die Allradlenkung den Wendekreis auf erträgliche 12,5 Meter drückt und die 3D-Ansicht beim Rangieren hilft – es bleibt umständlich, dieses Schiff einzuparken, zumal man am Ende immer in eine Richtung übersteht, Haube und Heckdeckel sind schwer zu überblicken.

Vor allem der Wertverlust dürfte ordentlich ins Geld gehen

Mindestens 116.000 Euro zahlen selbst Besserverdiener nicht aus der Portokasse, etwas über 126.000 Euro kostet der Testwagen. Und wer sich anschaut, wie günstig ein paar Jahre alte gebrauchte 7er angeboten werden, der fühlt seine Geldbörse förmlich leichter werden. Bei der Versicherung kommt vor allem Vollkasko richtig teuer. Der Verbrauch aber stimmt gnädig.

Fazit

von

AUTO BILD
Ein Bombenauto, dieser 7er – leise, kraftvoll und luxuriös zugleich. Mit 6,9 Litern geht sogar der Verbrauch in Ordnung. Aber: 5,39 Meter sind im Alltag schon arg sperrig.