BMW 7er Facelift (2012): Fahrbericht
Dieser Bayer gehorcht aufs Wort

Im aufgefrischten BMW 7er steckt jede Menge Hightech. Das neue Multimedia-System Connected Drive macht die Luxuslimousine zum rollenden Büro. Mehr Power gibt es auch: Der V8 im 750i leistet jetzt 450 PS.
- Andreas Borchmann
Dass Automatik-Getriebe mit sieben oder acht Gängen die Schaltarbeit übernehmen, kennen wir. Dass moderne Wagen, unterstützt durch elektronische Assistenzsysteme, wie von Geisterhand einparken oder allein lenken und bremsen – ja, das gibt es mittlerweile selbst in Kleinwagen. Der neue BMW 750i geht noch einen Schritt weiter: Er gehorcht aufs Wort. Mit der sogenannten Freitextspracherkennung zieht eine elektronische Sekretärin in die bayerische Luxus-Limousine ein. Der Fahrer diktiert seinen Text, die unsichtbare Vorzimmerdame nimmt ihn auf und bastelt daraus gleich eine E-Mail. Noch einmal drehen und drücken am i-drive-Kopf in der Mittelkonsole – und schwupps weg ist sie. Kommt dagegen eine Mail im Siebener an, liest sie die E-Sekretärin prompt vor.
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Video: BMW 750d
Luxus als neue Heimat
Großer, schlauer Bayer: Vorstellung BMW 7er Facelift

Hier nimmt der Chef gerne Platz: Der Fond des Siebeners bietet viel Platz und dank Luftfederung erhabenen Fahrkomfort.
Bild: Werk
Kaufberatung: Oberklasse-Autos aus zweiter Hand

Der V8-Motor des BMW 750i katapultiert den schweren Wagen in 5,9 Sekunden auf 100 km/h.
Bild: Werk
Fein gemacht, der neue Siebener. Ein automobiler Traum und ein teures Vergnügen. Der von uns gefahrene 750i kostet 96.000 Euro – ohne Extras. Noch mehr Wünsche? Wie wäre es denn mit einer Volllederausstattung "Merino Feinfarbe" für 6680 Euro oder einem Bang&Olufsen Surround System für 4950 Euro? Übrigens, bevor ich es vergesse: Der preiswerteste Siebener, der 730d (258 PS), kostet 74.900 Euro – für Reiche fast schon ein Schnäppchen.
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