BMW M3: Test
Die zwei Gesichter des BMW M3

Der BMW M3 schafft den Spagat zwischen Sportwagen und Alltags-Limousine: Forciertes Cruisen oder schnelle Rennstreckenrunden? Beides geht!
- Stefan Voswinkel
Mal ganz ehrlich: So geil (Verzeihung) sich ein Elfer auch fährt – im Alltag nervt er auf Dauer dann doch. Zu eng, zu laut, zu direkt, um im stressigen Alltag einen charmanten Begleiter abzugeben. Wer fährt schon jeden Tag auf die Rennstrecke? Zugegeben, ein Luxusproblem, für das BMW jetzt Abhilfe anbietet.
Einen Burnout gibt es mit elektronischer Unterstützung

Wer's braucht: Durchdrehende Hinterreifen serviert die Elektronik im "Smokey Burnout"-Modus.
Bild: Christoph Boerries
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Wird das ESP komplett deaktiviert, geht der M3 quer und gut beherrschbar durch die Kurven. Keine Frage, der hauseigene Tuner M hat kaum eine Schraube vom normalen 3er übernommen – bei jeder Lenkraddrehung gut zu spüren. Erstaunlich auch die Preispositionierung des M3. Der kostet ohne DKG 71.500 Euro, was natürlich viel Geld ist. Ein kaum schnellerer Porsche 911 aber kostet rund 20.000 Euro mehr – und ist nicht zwei Autos in einem.
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